{"id":17133,"date":"2022-03-02T13:45:05","date_gmt":"2022-03-02T13:45:05","guid":{"rendered":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/?p=17133"},"modified":"2022-03-03T12:57:00","modified_gmt":"2022-03-03T12:57:00","slug":"digitalisierung-in-der-transportlogistik-herausforderungen-und-potenziale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/transportwesen\/digitalisierung-in-der-transportlogistik-herausforderungen-und-potenziale\/","title":{"rendered":"Digitalisierung in der Transportlogistik: Herausforderungen und Potenziale"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Transportlogistik ist einer der Grundpfeiler der deutschen und internationalen Wirtschaft. Um diese Rolle in Zukunft weiterhin effizient ausf\u00fcllen zu k\u00f6nnen, muss sie sich an die ver\u00e4nderten Anforderungen der Industrie 4.0 anpassen \u2013 und digitaler werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"status-quo-der-digitalisierungsgrad-in-der-transport-und-logistikbranche\" class=\"wp-block-heading\">Status Quo: Der Digitalisierungsgrad in der Transport- und Logistikbranche<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt unter dem Eindruck der Corona-Pandemie haben die mittelst\u00e4ndischen Logistik-Unternehmen in Deutschland Fortschritte bei der digitalen Transformation gemacht. Der j\u00e4hrlich erscheinende <strong>Digitalisierungsindex<\/strong> bescheinigt der Branche einen Wert von 66 \u2013 ein Zuwachs von f\u00fcnf Punkten im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Ergebnis liegen die Transport- und Logistikunternehmen acht Punkte \u00fcber dem Gesamtindex. Dieser Vorsprung hat unter anderem dabei geholfen, dass sich die Auswirkungen der Pandemie weniger stark bemerkbar gemacht haben. Weil diese jedoch f\u00fcr erheblichen Druck auf die Lieferketten sorgt, bleiben die Herausforderungen bestehen. Vor allem die Themen <strong>Effizienz, Transparenz und Resilienz<\/strong> sind noch wichtiger.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"wo-die-digitalisierung-bereits-wirkt\" class=\"wp-block-heading\">Wo die Digitalisierung bereits wirkt<\/h3>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich wenden viele Unternehmen bereits L\u00f6sungen f\u00fcr verschiedene Bereiche an: Mehr Digitalisierung hilft vor allem dabei, administrative Prozesse zu beschleunigen und die Kosten innerhalb der Transportkette zu senken.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Fast jeder dritte Betrieb (28 Prozent) arbeitet mit <strong>digitalen Frachtbriefen und Signaturen<\/strong> \u2013 weil sie so nicht nur Kosten einsparen, sondern zugleich die Transportkette um durchschnittlich 20 Prozent beschleunigen k\u00f6nnen.<\/li><li>Die <strong>Echtzeit-\u00dcbermittlung<\/strong> des Status von G\u00fctern und Containern nutzen sogar noch mehr Betriebe. Im Lauf des kommenden Jahres soll ihr Anteil auf 56 Prozent steigen. Die Vorteile liegen insbesondere in der Transparenz entlang der Lieferkette sowie in Verbesserungen der Kundenbeziehungen und der Lagerlogistik.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Neben diesen Technologien gewinnen <strong>fahrerlose Transportsysteme f\u00fcr den innerbetrieblichen Transport<\/strong> zunehmend an Bedeutung. Die Prognosen des Digitalisierungsindex gehen von einem Zuwachs von 18 Prozent aus. Bis 2022 w\u00fcrden demnach fast 30 Prozent der mittelst\u00e4ndischen Transport- und Logistikunternehmen solche Systeme einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"682\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKqAQMAAACehL5yAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGtJREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAC8G1e5AAGKa6yjAAAAAElFTkSuQmCC\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17134 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61000-Bild-2-1024x682.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"herausforderungen-fuer-die-transportlogistik\" class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen f\u00fcr die Transportlogistik<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der guten Entwicklungen bestehen f\u00fcr das Transportwesen und die Logistik weiterhin gro\u00dfe Aufgaben. Betroffen sind dabei unterschiedliche Bereiche, von der Verf\u00fcgbarkeit von <strong>Fachkr\u00e4ften<\/strong> bis hin zur unzureichenden <strong>Infrastruktur<\/strong> <strong>f\u00fcr digitale Anwendungen<\/strong>. Die Digitalisierung liefert jedoch vielfach intelligente Instrumente, um die Herausforderungen abzufangen \u2013 oder um neue L\u00f6sungswege zu beschreiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"fehlende-fachkraefte\" class=\"wp-block-heading\">Fehlende Fachkr\u00e4fte<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) weist darauf hin, dass auch die Logistik im Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr mit den Folgen des Fachkr\u00e4ftemangels k\u00e4mpft. Nicht zuletzt sorgt die sogenannte \u201edemografische L\u00fccke\u201c daf\u00fcr, dass viele Lkw-Fahrer f\u00fcr den G\u00fctertransport in Deutschland fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die BVL rechnet damit, dass die Zahl bis 2030 auf bis zu 150.000 Fahrer steigen k\u00f6nnte. Das Problem ist jedoch international und beispielsweise in den USA verbreitet, wo rund 70 Prozent aller Waren \u00fcber die Stra\u00dfen transportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"hohe-nachfrage-hoher-transportbedarf\" class=\"wp-block-heading\">Hohe Nachfrage, hoher Transportbedarf<\/h3>\n\n\n\n<p>Versch\u00e4rft hat sich dieser Mangel in den vergangenen Jahren durch den <strong>gewachsenen Transportbedarf<\/strong>. Ausschlaggebend hierf\u00fcr sind unter anderem die St\u00f6rungen, die in Folge der Corona-Pandemie in den Lieferketten vieler Branchen entstanden sind. Dazu erh\u00f6ht der wachsende Online-Handel den Druck auf KEP-Unternehmen (Kurier-, Express- und Paketdienste), die sich mit einer immer gr\u00f6\u00dferen Zahl an Zustellungen konfrontiert sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kritisch der Zusammenhang zwischen der hohen Nachfrage und dem Fehlen von Lkw-Fahrern werden kann, zeigt das Beispiel Gro\u00dfbritannien: Nach dem Brexit entstand aus den neuen Vorgaben f\u00fcr ausl\u00e4ndische Lkw-Fahrer schnell eine regelrechte Versorgungskrise.<\/p>\n\n\n\n<p>Demografische, politische und wirtschaftliche Entwicklungen erh\u00f6hen den <strong>Innovationsdruck<\/strong>, um fl\u00e4chendeckende, effiziente Alternativen zu finden. Autonome Transportsysteme, die nicht nur in der Lagerlogistik eingesetzt werden k\u00f6nnen, sondern ebenfalls den G\u00fcterverkehr entlasten, sind daher f\u00fcr die Zukunft logistischer Prozesse ein zentraler Baustein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"683\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKrAQMAAABV2G3XAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGxJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAOBtYOgAB23VbnQAAAABJRU5ErkJggg==\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17151 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61000-Bild-3-1024x683.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"umweltschutz\" class=\"wp-block-heading\">Umweltschutz<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zukunft wird au\u00dferdem der <strong>umwelt- und ressourcenschonende Transport<\/strong> eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung haben. Das gilt sowohl f\u00fcr den Ferntransport als auch f\u00fcr die \u201eletzte Meile\u201c. Neben dem Umweltschutz und den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben zwingen vor allem die steigenden Treibstoff- und Energiepreise dazu, kosteneffizientere L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Technologien k\u00f6nnen in diesem Zusammenhang dabei helfen, die Effizienz verschiedener Prozesse zu verbessern. Dazu geh\u00f6rt etwa die <strong>Optimierung von Ladekapazit\u00e4ten<\/strong> von Lkw oder autonome, elektrisch betriebene Transportfahrzeuge f\u00fcr die Auslieferung.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"nachhaltigere-logistik-als-zukunftsthema\" class=\"wp-block-heading\"><em>Nachhaltigere Logistik als Zukunftsthema<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Bislang konzentrieren sich die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit in der Transport- und Logistikbranche auf die \u00fcblichen Bereiche, die in dieser Hinsicht Vorrang haben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>optimierte Fahrtenauslastung<\/li><li>Umr\u00fcstung des Betriebsgel\u00e4ndes<\/li><li>Schulung des Umweltbewusstseins der Mitarbeiter<\/li><li>Einbeziehen von umweltbezogenen Kennzahlen im Berichtwesen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default\">Von deutlich geringerer Bedeutung sind hingegen nachhaltigere Antriebe f\u00fcr die Fahrzeugflotte oder alternative Transportmittel wie Zug oder Schiff. Dabei wird das Thema Nachhaltigkeit in Zukunft f\u00fcr die Branche eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen: 61 Prozent der Betriebe rechnen laut BLV damit, zuk\u00fcnftig h\u00e4ufiger Kundenanfragen f\u00fcr nachhaltige Transporte zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"infrastrukturelle-defizite\" class=\"wp-block-heading\">Infrastrukturelle Defizite<\/h3>\n\n\n\n<p>Vielfach werden digitale L\u00f6sungen in der Praxis bereits eingesetzt, wie die Beispiele digitaler Frachtbrief und digitale Signatur zeigen. Die m\u00f6glichen Vereinfachungen \u2013 weniger Papierverbrauch, schnellerer und kontaktloser Austausch der Daten etc. \u2013 erreichen allerdings noch zu selten ihr volles Potenzial.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere der grenz\u00fcberschreitende Transport erweist sich in diesem Zusammenhang als schwierig, f\u00fcr <strong>internationale Kompatibilit\u00e4t<\/strong> braucht es neben entsprechenden Protokollen und Standards einen einheitlichen Gesetzesrahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesetzgebung h\u00e4lt in diesem Punkt jedoch nicht immer Schritt mit der technologischen Entwicklung: In Deutschland passierte das Gesetz f\u00fcr den Beitritt zum <strong>EU-weit g\u00fcltigen <\/strong><a href=\"https:\/\/transportrecht.org\/wp-content\/uploads\/e-CMRd.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>e-CMR-Protokoll f\u00fcr den elektronischen Frachtbrief<\/strong><\/a> erst im September 2021 den Bundesrat.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"digitalisierung-selbst-bleibt-eine-herausforderung\" class=\"wp-block-heading\">Digitalisierung selbst bleibt eine Herausforderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Treibstoffpreise, Fachkr\u00e4ftemangel, Mautgeb\u00fchren, fehlende Standards f\u00fcr den digitalen Datentransfer, notwendige Investitionen, hoher Kostendruck: Zu der Liste an Herausforderungen, die aktuell auf die Transport- und Logistikbranche einwirken, z\u00e4hlt au\u00dferdem die Digitalisierung selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weitreichende Einsatz digitaler Anwendungen scheitert in vielen Unternehmen an den <strong>Kosten<\/strong> f\u00fcr Investitionen und Datenschutz. Daneben sind <strong>Sicherheitsbedenken<\/strong> nach wie vor ein h\u00e4ufiges Argument gegen die digitale Transformation. Um die eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu erhalten, f\u00fchrt jedoch kein Weg an dieser vorbei \u2013 zumal die Potenziale in allen Bereichen gro\u00df sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"chancen-und-potenziale\" class=\"wp-block-heading\">Chancen und Potenziale<\/h3>\n\n\n\n<p>Sowohl der Digitalisierungsindex als auch Erhebungen von Branchenverb\u00e4nden bescheinigen den Transport- und Logistikunternehmen ein waches Bewusstsein f\u00fcr die Digitalisierungsthematik. Die positive Wahrnehmung h\u00e4ngt in erster Linie mit den Potenzialen zusammen, die sich durch die Digitalisierung f\u00fcr die Logistik ergeben \u2013 etwa im Hinblick auf Kostenreduktion, das Generieren zus\u00e4tzlicher Erl\u00f6se oder die gesteigerte Innovationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"die-wichtigsten-vorteile-der-digitalisierung-fuer-die-logistik\" class=\"wp-block-heading\"><em>Die wichtigsten Vorteile der Digitalisierung f\u00fcr die Logistik<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Wo liegen die gr\u00f6\u00dften Potenziale f\u00fcr die Logistikbranche, wenn es um das Thema Digitalisierung geht? Der Branchenverband Bitkom befragte hierzu 2019 mehr als 500 Unternehmen. Die wichtigsten Vorteile aus Sicht der Betriebe:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>schnellerer Transport von Produkten (92 Prozent)<\/li><li>langfristige Senkung der Logistikkosten (85 Prozent)<\/li><li>weniger fehleranf\u00e4llige Transportketten (79 Prozent)<\/li><li>umweltschonender Transport (69 Prozent)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine BVL-Befragung aus dem Jahr 2020 belegt gleichzeitig die positiven Erwartungen der Unternehmen an die Digitalisierung: Hohe und sehr hohe Chancen sahen 87 Prozent der Befragten, nicht einmal jeder vierte Betrieb (23 Prozent) rechnet mit hohen Risiken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirksam werden diese Vorteile jedoch nur, wenn die notwendigen Voraussetzungen in den Unternehmen geschaffen werden. Langfristig innovationsf\u00e4hig zu bleiben bedeutet, sich auf die wachsenden Anforderungen einzustellen. Hierunter f\u00e4llt beispielsweise die Notwendigkeit, Externe st\u00e4rker in interne Innovationsaktivit\u00e4ten einzubinden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"relevanzbewertung-und-umsetzungsfortschritt-wichtiger-trends\" class=\"wp-block-heading\">Relevanzbewertung und Umsetzungsfortschritt wichtiger Trends<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Hinblick auf die Realisierung von Digitalisierungsvorhaben brauchen viele Unternehmen der Transport- und Logistikbranche derartige Unterst\u00fctzung. Vielfach besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Relevanz, die verschiedenen Ma\u00dfnahmen zugesprochen wird und dem bisherigen Umsetzungsstand:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Transporte auf <strong>andere Verkehrsmittel<\/strong> zu verlagern, wie Z\u00fcge oder Binnenschiffe, spielt nach Untersuchungen der BVL kaum eine Rolle f\u00fcr die Unternehmen \u2013 und wird entsprechend in der Praxis kaum genutzt.<\/li><li>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit <strong>selbstfahrenden Landfahrzeugen<\/strong> (also autonome Lkw und Pkw). Die Bedeutung von fahrerlosen Transportsystemen wird etwas h\u00f6her eingesch\u00e4tzt, eine breite Nutzung gibt es bislang dennoch nicht. Nahezu keine Rolle spielen Drohnen beim Einsatz neuer Technologien f\u00fcr die Logistik.<\/li><li>Bei der Optimierung der Fahrtenauslastung mit Hilfe <strong>digitaler Analyseverfahren<\/strong> hingegen ist die Branche deutlich weiter.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Schwerpunkt der Digitalisierung liegt bislang vorwiegend im Bereich Datenerhebung und -analyse, weil sich hieraus schnelle Verbesserungen f\u00fcr die Preisgestaltung, die Lagerverwaltung, die Personalplanung, den Kraftstoffverbrauch und andere Bereiche ableiten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls wichtig sind <strong>Technologien f\u00fcr das Transportmanagement<\/strong>. Sie helfen dabei, Transporte zu organisieren und zu planen, Nachfragevorhersagen zu machen und Risiken entlang der Lieferkette besser einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"683\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKrAQMAAABV2G3XAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGxJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAOBtYOgAB23VbnQAAAABJRU5ErkJggg==\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17169 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61000-Bild-4-1024x683.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"beispiel-kuenstliche-intelligenz\" class=\"wp-block-heading\">Beispiel K\u00fcnstliche Intelligenz<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein nach wie vor klassisches Beispiel daf\u00fcr, wie innerhalb der Transport- und Logistikbranche die Erwartungen zu zentralen Trends von der Umsetzung abweichen, ist die K\u00fcnstliche Intelligenz. Laut Digitalisierungsindex ist KI f\u00fcr 25 Prozent der mittelst\u00e4ndischen Logistiker die <strong>wichtigste Zukunftstechnologie<\/strong>, jedes dritte Unternehmen geht von disruptiven Ver\u00e4nderungen durch KI aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich gibt es vielf\u00e4ltige Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr diese Technologie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>bei der Prozessautomatisierung und -optimierung,<\/li><li>bei der Bilderkennung und -verarbeitung (zur schnelleren Erkennung und Klassifizierung von Verteilgut),<\/li><li>bei der Analyse von Gesch\u00e4fts-, Transaktions-, Log- und Sensordaten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz erlaubt es den Unternehmen, die Daten aus verschiedenen dynamischen Prozessen \u2013 h\u00e4ufig in Echtzeit \u2013 zu erfassen und zu verarbeiten. Vor allem in Bezug auf Transaktionsdaten wie Zustelltermine und Lieferformen gewinnen die M\u00f6glichkeiten der KI an Bedeutung. Sie ist au\u00dferdem die Grundlage, um Waren und Fahrzeugflotten st\u00e4rker miteinander zu vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Potenziale von KI-Anwendungen f\u00fcr nahezu jeden Bereich der Logistik spielen diese bisher immer noch eine untergeordnete Rolle. Lediglich acht Prozent der mittelst\u00e4ndischen Transport- und Logistikunternehmen nutzen KI im Betriebsalltag. Autonom fahrende Transportsysteme f\u00fcr Lager und Betriebsh\u00f6fe oder andere Robotik-Anwendungen (etwa zum Stapeln von Frachtpaletten etc.) sind nach wie vor eine Ausnahme.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"loesungen-fuer-die-zukunft\" class=\"wp-block-heading\">L\u00f6sungen f\u00fcr die Zukunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Digitalisierung in der Logistik bietet Chancen und L\u00f6sungen f\u00fcr jeden Teilbereich. Die Anwendungen konzentrieren sich bislang aber vor allem auf die Datenanalyse, Planung und administrative Aspekte. Dabei geht es nicht nur darum, unternehmensinterne Prozesse zu optimieren, sondern um eine <strong>bessere Vernetzung<\/strong> entlang der gesamten Liefer- und Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"beispiel-track-trace\" class=\"wp-block-heading\">Beispiel Track &amp; Trace<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu den am weitesten verbreiteten digitalen Anwendungen in der Logistik z\u00e4hlen jene, die dem Track &amp; Trace, also der Verfolgung von transportierten G\u00fctern, dienen. Barcodes, GPS-Lokalisierung und mobile Datenerfassung sind g\u00e4ngige Mittel, um logistische Prozesse auf verschiedenen Ebenen zu vereinfachen \u2013 von der Lagerverwaltung \u00fcber die Verteilung der G\u00fcter bis zu ihrer finalen Auslieferung.<\/p>\n\n\n\n<p>DHL zeigt im Bereich der Paketlieferung, wie diese Elemente miteinander korrespondieren. So haben die Empf\u00e4nger beispielsweise die M\u00f6glichkeit, ihre Sendung bis auf die exakten Zustellstationen vor der eigenen Adresse zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus profitieren die Logistiker selbst davon, die Lieferkette in Echtzeit und im Detail verfolgen zu k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auf Basis der verf\u00fcgbaren Daten werden Lader\u00e4ume effizienter genutzt. Das erlaubt eine <strong>h\u00f6here Auslastung<\/strong>.<\/li><li>Die <strong>Liefergeschwindigkeit l\u00e4sst sich erh\u00f6hen<\/strong>, weil zum einen die G\u00fcter (wegen der optimierten Auslastung) fr\u00fcher f\u00fcr den Transport bereit sind, zum anderen erm\u00f6glichen Unternehmens- und online verf\u00fcgbare Daten (zur Wetterlage, Verkehrsaufkommen etc.) eine schnelle Anpassung der Routenplanung.<\/li><li>Insgesamt lassen sich dadurch erhebliche <strong>Kosteneinsparungen<\/strong> erzielen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Mit den gleichen Anwendungen verfolgen Transport- und Logistikunternehmen inzwischen auch Container. Sensordaten f\u00fcr Container und Fahrzeugflotten geben Aufschluss \u00fcber den aktuellen Zustand \u2013 F\u00fcllst\u00e4nde, Standorte, Temperaturen oder Ersch\u00fctterungen lassen sich damit tracken. Mit Hilfe dieser Informationen k\u00f6nnen beispielsweise jederzeit Qualit\u00e4tskontrollen durchgef\u00fchrt oder Transportwege optimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"logistik-4-0-und-ihre-teilbereiche\" class=\"wp-block-heading\"><em>Logistik 4.0 und ihre Teilbereiche<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Ziel der Logistik 4.0 liegt in der umfassenden Vernetzung ihrer verschiedenen Bereiche \u2013 und zwar noch st\u00e4rker, als es bislang der Fall ist. Die Digitalisierung wiederum bietet f\u00fcr alle Teilbereiche L\u00f6sungen an, die zu der angestrebten Vernetzung beitragen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Lagerlogistik<\/strong><\/td><td>smarte Regale, Fachanzeigen, Datenbrillen, mobile Roboter, Fahrwegoptimierung etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Transportlogistik<\/strong><\/td><td>intelligente Lkw, Container und Paletten etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Beschaffungslogistik<\/strong><\/td><td>Bestandsmessung \u00fcber Sensoren, automatisierte Wiederbeschaffung von G\u00fctern etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Produktionslogistik<\/strong><\/td><td>digitale Fabrik, individualisierte Produktion etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Distributionslogistik<\/strong><\/td><td>optimierte Beladung, Routenauswahl etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Informationslogistik<\/strong><\/td><td>Papierloser Informationsfluss, digitale Dokumente, Echtzeit-Datenanalysen, Ressourcenschonung etc.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"transport-und-distributionssysteme\" class=\"wp-block-heading\">Transport- und Distributionssysteme<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Zentrum der Transport- und Logistikbranche stehen nach wie vor die Transportmittel, daher spielen sie auch f\u00fcr Digitalisierungsvorhaben eine wesentliche Rolle. Das betrifft insbesondere jene Fahrzeuge, die f\u00fcr den Stra\u00dfentransport ben\u00f6tigt werden. Denn diesem kommt \u2013 mit Blick auf den Anteil an den abgewickelten Tonnagen \u2013 die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Bedeutung zu.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"transportmodi-und-ihre-bedeutung-fuer-die-branche\" class=\"wp-block-heading\">Transportmodi und ihre Bedeutung f\u00fcr die Branche<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einer Studie der Arbeitsgruppe Supply Chain Services (SCS) am Fraunhofer ILS sieht die Verteilung folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auf den Stra\u00dfentransport entfallen 77 Prozent der transportierten Tonnagen.<\/li><li>Dahinter folgen Bahntransporte (11 Prozent),<\/li><li>Wasser- und Seetransporte (7 Prozent) sowie<\/li><li>Lufttransporte (5 Prozent).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das Leistungsangebot reicht von St\u00fcckgut \u00fcber Teilladungs- und Komplettladungsverkehr bis zu Paketdiensten und kombiniertem Verkehr. Sowohl innerhalb von Deutschland als auch auf europ\u00e4ischer Ebene bestehen vor allem f\u00fcr St\u00fcckgutleistungen gr\u00f6\u00dfere <strong>Kooperationsverb\u00fcnde<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"883\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAANzAQMAAAANwvghAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAIVJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAADgbvQIAAeCeC+8AAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17187 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61000-Infografik-1024x883.jpg\" ><\/figure>\n\n\n\n<p>Sie nutzen bereits einheitliche und standardisierte Prozesse, etwa f\u00fcr die Daten\u00fcbertragung. Weil die zusammengeschlossenen Partner jeweils nur bestimmte Teile des Dienstleistungsangebots \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, sind digitale Anwendungen vor allem f\u00fcr die Auftragsvermittlung eine sinnvolle Erg\u00e4nzung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Teilladungsverkehr hingegen sind besonders solche digitalen Instrumente interessant, die bei der Optimierung der Auslastung helfen. Im gewerblichen Verkehr erreicht diese \u2013 gemessen am Gewicht der Fracht \u2013 noch unter 60 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"transportmittel-in-gebrauch\" class=\"wp-block-heading\">Transportmittel in Gebrauch<\/h3>\n\n\n\n<p>Das wichtigste Transportmittel f\u00fcr die Branche bleibt der Lkw. Von den Unternehmen, die \u00fcber eine eigene Fahrzeugflotte verf\u00fcgen, gaben 75 Prozent gegen\u00fcber dem SCS an, Eigent\u00fcmer eines Lkw zu sein. Anh\u00e4nger, Container, Beh\u00e4lter und Paletten liegen ungef\u00e4hr gleich auf, jeweils rund die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen unterh\u00e4lt solche Ladungstr\u00e4ger.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele Logistik-Gesch\u00e4ftsmodelle ist die eigene Fahrzeugflotte jedoch keine grundlegende Voraussetzung. Sie bauen vielmehr auf digitalen Technologien auf, die f\u00fcr mehr <strong>Transparenz entlang der Lieferkette<\/strong> sorgen. Unternehmen ohne eigene Transportmittel sind dadurch dennoch in der Lage, Transport- und Speditionsdienste anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"digitale-plattformen-fuer-die-transportlogistik\" class=\"wp-block-heading\"><em>Digitale Plattformen f\u00fcr die Transportlogistik<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Transport- und Speditionswesen der Zukunft werden digitale Plattformen eine zentrale Rolle spielen. Sie vernetzen Unternehmen, helfen bei einer besseren Planung von Kapazit\u00e4ten und tragen so zu mehr Sicherheit bei der Versorgung bei. Durch verschiedene Service-Leistungen (Buchungen, Auftragsabwicklung etc.) versprechen sie au\u00dferdem Zeit- und Kosteneinsparungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit LogCoop hat eine europaweit agierende Kooperation mittelst\u00e4ndischer Speditions- und Logistikanbieter eine solche Plattform bei Trans.eu aufgebaut. Die \u00fcber 200 angeschlossenen Partner verf\u00fcgen damit \u00fcber eine einheitliche IT-L\u00f6sung, die beispielsweise eine automatisierte Frachtvergabe erm\u00f6glichen. Zu den weiteren Leistungen sollen unter anderem Visibility- und Statistik-Funktionen f\u00fcr Echtzeit-Statusabfragen und Performance-Reports geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"transportmittel-und-digitalisierungsmassnahmen-beispiel-lkw\" class=\"wp-block-heading\">Transportmittel und Digitalisierungsma\u00dfnahmen: Beispiel Lkw<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ausstattung moderner Lkw eignet sich als Grundlage f\u00fcr eine weitreichende Vernetzung. Dazu geh\u00f6ren etwa die zahlreichen Sensoren, die inzwischen zum Standard geh\u00f6ren, genauso wie verschiedene Technologien, die aus den Fahrzeugen wertvolle Datenquellen machen. Viele Optionen werden bislang jedoch noch wenig genutzt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>GPS<\/strong> ist die g\u00e4ngigste Technologie, sie ist in mehr als 70 Prozent der Lkw zu finden. Innerhalb der n\u00e4chsten Jahre wird diese Quote wohl bei 100 Prozent ankommen.<\/li><li>Weniger als die H\u00e4lfte der vom SCS befragten Unternehmen nutzt eine <strong>Zustands\u00fcberwachung<\/strong>, die technologischen Voraussetzungen f\u00fcr das Condition Monitoring sind jedenfalls bereits verf\u00fcgbar. Sinnvoll ist der Einsatz solcher Anwendungen, weil damit Verschlei\u00dferscheinungen fr\u00fchzeitig erkannt oder Fahrstil-Analysen f\u00fcr Treibstoffeinsparungen und Materialschonung durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/li><li><strong>Car2Infrastructure-Kommunikation<\/strong> verwenden lediglich 27 Prozent der Unternehmen in ihren Transportern, <strong>Car2Car-Kommunikation<\/strong> spielt aktuell noch gar keine Rolle.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild zeichnet sich bei Ladungstr\u00e4gern wie Containern oder Wechselbr\u00fccken. Am wichtigsten ist ebenfalls die GPS-Lokalisierung, dicht gefolgt von der <strong>Temperaturkontrolle<\/strong>. Sensoren f\u00fcr Bewegung, Beschleunigung und Luftfeuchtigkeitskontrolle sind von untergeordneter Bedeutung. In Zukunft k\u00f6nnte das Erheben und Bereitstellen solcher Daten jedoch ein wichtiger Faktor f\u00fcr die gesamte Lieferkette werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Zusammenspiel von Sensorelementen, aktiver RFID-Tags und bessere WLAN-Anbindungen k\u00f6nnen die von den Sensoren gelieferten Daten ortsunabh\u00e4ngig erfasst werden. Weitreichendes Tracking ist also in diesem Bereich eine m\u00f6gliche digitale L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"digital-twins-fuer-die-transportlogistik\" class=\"wp-block-heading\"><em>Digital Twins f\u00fcr die Transportlogistik<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie lassen sich die physischen Materialstr\u00f6me besser mit digitalen Anwendungen verkn\u00fcpfen? Hierf\u00fcr wollen das Hamburger IT-Unternehmen Leogistics und die AutoID-Experten Kathrein Solutions aus Rosenheim <a href=\"https:\/\/logistik-heute.de\/news\/digitaler-zwilling-leogistics-und-kathrein-kooperieren-35325.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zuk\u00fcnftig L\u00f6sungen anbieten<\/a>. Aktive und passive Hardwarekomponenten sowie eigens entwickelte Software sollen dabei helfen, RFID- und RTLS-Informationen f\u00fcr verschiedene Prozesse zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Anwendungsm\u00f6glichkeit sind Digital Twins von Ladungstr\u00e4gern, also digitale Abbilder von Anh\u00e4ngern, Containern etc., die eine Vielzahl an Informationen an die Unternehmen vermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"fahrerlos-und-autonom-die-lkw-flotten-der-zukunft\" class=\"wp-block-heading\">Fahrerlos und autonom: Die Lkw-Flotten der Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<p>Autonomes Fahren gilt auch im Transportwesen als zentrale Zukunftstechnologie, mit der wichtige Handlungsfelder der Branche angegangen werden k\u00f6nnen. Selbstfahrende Lkw versprechen eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem der fehlenden Fahrer, f\u00fcr einen effizienteren kombinierten Verkehr und \u2013 mit Elektroantrieben \u2013 f\u00fcr nachhaltigere Transporte. Von einem fl\u00e4chendeckenden Einsatz ist die Technologie bislang aber noch weit entfernt, erste Erfolge und interessante Projekte gibt es dem Bereich aber dennoch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eT-Pod\u201c von DB Schenker und Einride<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit mehreren Jahren im kommerziellen Einsatz ist der vollelektrische, autonome \u201eT-Pod\u201c, der im Rahmen einer Kooperation von DB Schenker und Einride entstanden ist. Das Modell wurde im schwedischen J\u00f6nk\u00f6ping getestet und verrichtet seither Fahrten zwischen Lagerh\u00e4usern auf dem Gel\u00e4nde von DB Schenker. Es besteht aber ebenfalls eine Zulassung f\u00fcr \u00f6ffentliche Stra\u00dfen \u2013 allerdings nur in Schweden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Fahrer braucht der T-Pod zwar nicht mehr, trotzdem ist er fern\u00fcberwacht und kann bei Bedarf \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Entfernungen ferngesteuert werden. Weil das Fahrzeug kein F\u00fchrerhaus ben\u00f6tigt, sind unter anderem gr\u00f6\u00dfere Ladekapazit\u00e4ten m\u00f6glich. Denkbar ist ein intelligentes Routenf\u00fchrungssystem, mit dem sich eine ganze Flotte der T-Pods koordinieren lie\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The future of autonomous and all-electric transportation is here.\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/72PWe0Fm13c?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Autonomer Sattelschlepper von Fedex<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Paketlieferdienst Fedex setzt seit September 2021 einen autonomen Sattelschlepper auf der texanischen Interstate 45 zwischen Houston und Dallas ein. Er soll auf der rund 800 Kilometer langen Strecke mehrmals w\u00f6chentlich eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgestattet ist der Lkw mit Technik von Aurora, das Unternehmen arbeitet seit 2017 an Hard- und Software-L\u00f6sungen f\u00fcr das autonome Fahren. Bislang ist das Selbstfahrsystem Aurora Driver aber noch auf menschliche Unterst\u00fctzung angewiesen: Ohne Sicherheitsfahrer d\u00fcrfte der Sattelschlepper nicht auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen fahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt ANITA in Ulm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem aktuellen Projekt wollen die Hochschule Fresenius und die G\u00f6tting KG zusammen mit ihren Kooperationspartnern \u2013 Deutsche Bahn und MAN Truck &amp; Bus \u2013 die wissenschaftlichen Grundlagen f\u00fcr den vollautomatisierten Werkverkehr schaffen. Das Projekt ANITA (Autonome Innovation im Terminalablauf) wird derzeit in Ulm durchgef\u00fchrt, zwischen dem DUSS-Terminal (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Stra\u00dfe mbH) und dem Container-Depot von DB Intermodal Services.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schwerpunkt liegt auf den technischen Voraussetzungen f\u00fcr den Hub-to-Hub-Verkehr. Die Lkw befahren dabei fest definierte Strecken. Basierend auf den Forschungsergebnissen soll eine digitale Plattform entstehen, die die Systemsteuerung der Lkw an mehreren Standorten erm\u00f6glicht. Das Projekt hat eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren, bis zu den endg\u00fcltigen Resultaten dauert es also noch.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"die-digitalisierung-der-schiene\" class=\"wp-block-heading\">Die Digitalisierung der Schiene<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit 837 Milliarden Tonnenkilometern rechnet der aktuelle Bundesverkehrswegeplan (Stand 2021) im Jahr 2030. Das bedeutet einen Anstieg von rund 25 Prozent im Vergleich zur heutigen Verkehrsleistung. Um f\u00fcr eine Entlastung der Stra\u00dfen zu sorgen, soll der Schieneng\u00fcterverkehr deshalb eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. Dabei sollen Automatisierung und Digitalisierung helfen, einige Ver\u00e4nderungen wurden von DB Cargo bereits angesto\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitalisierte Flotte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Ausstattung mit <strong>Telematik und Sensorik<\/strong> ist die Voraussetzung f\u00fcr die Vernetzung der DB Cargo-Flotte geschaffen \u2013 das sind \u00fcber 63.000 G\u00fcterwagen und etwa 2.100 Lokomotiven. GPS-Lokalisierung einzelner Fahrzeuge ist damit m\u00f6glich, geplant ist au\u00dferdem, die Sensorik f\u00fcr die zustandsbasierte Instandhaltung aufzur\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Track &amp; Trace-Funktion hat DB Cargo bereits in ihr link2rail-System integriert. Aktuelle Telematik- und GPS-Daten flie\u00dfen dabei in Abst\u00e4nden von 10 Minuten an die Kunden. Die Daten werden au\u00dferdem an die DB Cloud gesendet (link2rail Intelligence) und dort um den Wagentyp und den Zustand angereichert. Auch diese Informationen erhalten die Kunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau wie bei Stra\u00dfenfahrzeugen sind die <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/transportwesen\/sensoren-sind-der-schluessel-zum-durchbruch-des-autonomen-fahrens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sensoren<\/a> auch f\u00fcr den Schienenverkehr der Schl\u00fcssel f\u00fcr den autonomen Fahrbetrieb. Tests mit selbstfahrenden Z\u00fcgen laufen bereits (siehe unten).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"link2rail Track &amp; Trace by DB Cargo (DE)\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/FjN1LHQwzU0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Automatisierte Prozesse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau wie bei den Abl\u00e4ufen f\u00fcr den Stra\u00dfentransport bieten Automatisierungen gro\u00dfes Potenzial, um auch den Schieneng\u00fcterverkehr effizienter zu machen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die <strong>Digitale Automatische Kupplung<\/strong> (DAK). Die Grundlage hierf\u00fcr sind unter anderem Video- und W\u00e4rmebildkameras, Laserscanner und ein Radar. Damit w\u00e4ren zugleich die Voraussetzungen f\u00fcr <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/transportwesen\/die-deutsche-bahn-db-und-siemens-stellen-den-ersten-autonomen-zug-in-hamburg-vor\/\">autonom fahrende Z\u00fcge<\/a> geschaffen, wie sie zum Beispiel in Hamburg getestet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der DAK sollen aber in erster Linie Rangiervorg\u00e4nge automatisch ablaufen. Sie gew\u00e4hrleistet au\u00dferdem die durchgehende Versorgung der Z\u00fcge mit Strom und Daten. Die Technologie wird seit Juni 2021 in M\u00fcnchen-Nord im Rahmen eines Pilotprojekts eingesetzt. F\u00fcr eine europaweite Nutzung w\u00e4ren jedoch umfangreiche Investitionen notwendig, denn hierf\u00fcr m\u00fcssten rund 450.000 G\u00fcterwagen und 17.000 Lokomotiven entsprechend ausgestattet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Automatisierter Zugbetrieb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon angedeutet, stehen die Zeichen im Schienenverkehr ebenfalls auf autonomen Fahrbetrieb. Das Projekt in Hamburg betrifft zun\u00e4chst nur die Personenbef\u00f6rderung, ein erster Versuch mit automatisierten Z\u00fcgen konnte aber schon 2016 erfolgreich abgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel von ATO (= Automated Train Operations): <strong>energieoptimierte Transporte bei optimaler Auslastung und verk\u00fcrzten Transitzeiten<\/strong>. Mit dem European Train Control System (ETCS) soll ein einheitliches, europaweites Zugsicherungssystem etabliert werden, das auch den grenz\u00fcbergreifenden Schienenverkehr erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"assistenzsysteme-fuer-die-be-und-entladung\" class=\"wp-block-heading\">Assistenzsysteme f\u00fcr die Be- und Entladung<\/h2>\n\n\n\n<p>Logistik 4.0 bedeutet die Vernetzung entlang der gesamten Lieferkette, um alle Prozesse in allen Bereichen effizienter zu gestalten. Besonders an wichtigen Schnittstellen \u2013 etwa im \u00dcbergang vom Lager zum Transport \u2013 sind Assistenzsysteme f\u00fcr das Be- und Entladen sinnvolle Erg\u00e4nzungen. <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/transportwesen\/wie-roboter-die-logistik-veraendern\/\">Roboter<\/a> bieten f\u00fcr den Einsatz in der Logistik aber grunds\u00e4tzlich zahlreiche Vorz\u00fcge und Verwendungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Logistikroboter bei DHL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>DHL setzt wegen der vielen Vorteile verst\u00e4rkt auf Logistikroboter, damit die Abl\u00e4ufe in den Frachtzentren und die Lieferprozesse insgesamt schneller ablaufen. Derzeit unterst\u00fctzen in den DHL Lagern der EffiBOT und Sawyer die Mitarbeiter, bis 2022 wird der Anteil an <strong>Kommissionier- und Assisted-Picking-Robotern<\/strong> weiter steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu 2.000 Roboter sollen dann weltweit eingesetzt werden, um die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens voranzutreiben. Dazu hat DHL Supply Chain einen umfangreichen Vertrag mit Locus Robotics abgeschlossen. Die Aufgabenverteilung bleibt jedoch eine \u201eklassische\u201c: Roboter \u00fcbernehmen repetitive Aufgaben, damit sich die Mitarbeiter um die komplexeren k\u00fcmmern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anwendungsm\u00f6glichkeiten im internen Materialfluss ersch\u00f6pfen sich aber nicht allein bei der Kommissionierung. F\u00fcr das Depalettieren gibt es ebenfalls schon jetzt verschiedene L\u00f6sungen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201ecelluveyor DEPAL\u201c von cellumination<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bremer Spezialisten f\u00fcr intelligente F\u00f6rdertechnik von cellumination bieten f\u00fcr mehr Automatisierung in der Lagerverwaltung den \u201ecelluveyor DEPAL\u201c (cellular conveyor).<\/p>\n\n\n\n<p>Das System setzt sich aus hexagonalen Roboterzellen zusammen, die mit jeweils drei R\u00e4dern ausgestattet sind. Die erm\u00f6glichen eine Bewegung der einzelnen Lagen in jede Richtung. Der Aufbau der einzelnen Zellen erlaubt es, ein solches System in verschiedenen Layouts aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vorteil gegen\u00fcber anderen Vereinzelungssystemen f\u00fcr Paletten ist der deutlich geringere Platzbedarf. Nach Angaben von cellumination liegt der f\u00fcr den \u201ecelluveyor\u201c bei weniger als drei Quadratmetern \u2013 herk\u00f6mmliche L\u00f6sungen ben\u00f6tigen bis zu 60 Quadratmeter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Automated conveyor system | celluveyor BULKSORT\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5INzXFIYjeg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinsame Palettierl\u00f6sungen von MiR und CSi Palletising<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mobile Industrial Robots (MiR) und CSi Palletising arbeiten gemeinsam an neuen, automatisierten Palettierl\u00f6sungen. Ein erster Ansatz besteht in der Kombination von zwei Produkten: aus dem Palettierer \u201eTaros\u201c mit Rollenf\u00f6rderer und dem autonomen mobilen Roboter (AMR) \u201eMiR1350\u201c wird ein gemeinsames Modell.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit kann ein entscheidender Nachteil des \u201eTaros\u201c ausgeglichen werden: Verf\u00fcgten Kunden selbst nicht \u00fcber Systeme mit Rollenbahnanbindung, mussten die Paletten bislang manuell f\u00fcr den Weitertransport vorbereitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem \u201eMiR1350\u201c k\u00f6nnen Paletten jedoch zu einem einzelnen F\u00f6rderband oder zum Zulauf eines Palettenwicklers gebracht werden. Das neue System transportiert dabei Lasten von bis zu 1.350 Kilogramm selbst in dynamischen Umgebungen vollkommen selbst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"MiR600 &amp; MiR1350\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tcCwobduJeE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"ausblick-fuer-die-transportlogistik-stehen-die-zeichen-auf-veraenderung\" class=\"wp-block-heading\">Ausblick: F\u00fcr die Transportlogistik stehen die Zeichen auf Ver\u00e4nderung<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr die Transport- und Logistikbranche z\u00e4hlt die Digitalisierung zu den gro\u00dfen Herausforderungen. Gleichzeitig birgt sie enorme Potenziale, um Antworten auf die vielen anderen dr\u00e4ngenden Fragen der Branche zu finden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wie kann der Kostendruck gelindert werden?<\/li><li>Wie lassen sich Abl\u00e4ufe effizienter gestalten?<\/li><li>Wie kann der Fachkr\u00e4ftemangel kompensiert werden?<\/li><li>Welchen Beitrag k\u00f6nnen die Unternehmen zu nachhaltigeren Transporten leisten?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Durch die Corona-Pandemie sind diese Themen noch dr\u00e4ngender geworden. Versorgungsketten sind ein kritischer Faktor und sie sind anf\u00e4llig. Der Transportbedarf war noch nie so hoch und er wird in Zukunft weiterwachsen. Insofern besteht f\u00fcr die Logistiker ein <strong>hoher Innovationsdruck<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Anwendungen und L\u00f6sungen werden daher nicht nur f\u00fcr die Datenanalyse, administrative Prozesse oder die Neuausrichtung von Gesch\u00e4ftsmodellen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. Der Transport selbst wird sich durch einen st\u00e4rkeren Einsatz von digitalen, autonomen Technologien ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Global Player zeigen bereits, welche Vorteile autonome Transportmittel oder intelligente Lagerverwaltungssysteme f\u00fcr die Lieferkette als Ganzes bringen. Deshalb f\u00fchrt auch f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen der Transport- und Logistikbranche kein Weg an digitalen Technologien vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Bild 1: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"\/Users\/krieger\/Documents\/WCON\/Distrelec\/61000%20LFC%20Digitalisierung%20in%20der%20Transportlogistik\/Die%20Transportlogistik%20ist%20einer%20der%20Grundpfeiler%20der%20deutschen%20und%20internationalen%20Wirtschaft.%20Um%20diese%20Rolle%20in%20Zukunft%20weiterhin%20effizient%20ausf\u00fcllen%20zu%20k\u00f6nnen,%20muss%20sie%20sich%20an%20die%20ver\u00e4nderten%20Anforderungen%20der%20Industrie%204.0%20anpassen%20\u2013%20und%20digitaler%20werden.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BUSARA<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 2: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/aerial-view-of-the-distribution-center-drone-photography-of-the-industrial-logistic-zone\/280749045\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">marcinjozwiak<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 3: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/traffic\/8385296\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sculpies<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 4: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/lorry-cargo-transport-delivery-in-motion-united-kingdom-m1-motorway\/312985059\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Melanie Kocheva<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrundbild Infografik: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/logistics-and-transportation-of-container-cargo-ship-and-cargo-plane-with-working-crane-bridge-in-shipyard-at-sunrise-logistic-import-export-and-transport-industry-background\/196131144?asset_id=196131144\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Travel mania<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Transportlogistik ist einer der Grundpfeiler der deutschen und internationalen Wirtschaft. 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