{"id":17226,"date":"2022-03-02T14:05:03","date_gmt":"2022-03-02T14:05:03","guid":{"rendered":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/?p=17226"},"modified":"2022-03-02T14:07:26","modified_gmt":"2022-03-02T14:07:26","slug":"smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/","title":{"rendered":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 steht die Smart Factory: digital, effizient, transparent, vernetzt und automatisiert. Die intelligente Fabrik ist zugleich eine Herausforderung. Sie braucht die notwendige Infrastruktur, Ausstattung und digitale Kompetenz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"die-4-stufen-zur-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\">Die 4 Stufen zur Smart Factory<\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>wichtigste Grundlage<\/strong> f\u00fcr eine intelligente Fabrik sind <strong>Daten<\/strong>. Sie stammen entweder direkt aus der Wertsch\u00f6pfungskette oder aus \u00f6ffentlichen Quellen (etwa Informationen \u00fcber Verkehr, Wetter etc.). Genutzt werden sie in allen Bereichen, vom Produktionsnetzwerk bis zur Individualisierung der Produkte, von der Leistungserstellung bis zum Leistungsangebot.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Smart Factory stellt hinsichtlich des Umgangs mit Daten \u2013 Erhebung, Analyse, Umsetzung in konkrete Handlungen \u2013 das h\u00f6chste Level einer stufenweisen Entwicklung dar. Vor der intelligenten Vernetzung m\u00fcssen erst die Grundlagen geschaffen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"stufe-1-die-transparente-fabrik\" class=\"wp-block-heading\">Stufe 1: Die transparente Fabrik<\/h3>\n\n\n\n<p>Transparent bedeutet zun\u00e4chst, dass <strong>Daten und Prozesse<\/strong> \u00fcber verschiedene Systeme und Analysen (etwa durch Process Mining) <strong>visualisiert<\/strong> werden k\u00f6nnen \u2013 allerdings erst nachtr\u00e4glich. Diesen Informationen kommt dennoch eine entscheidende Rolle zu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sie helfen dabei, Key-Performance-Indicators (KPIs) festzulegen. Damit werden die Leistungen des Unternehmens messbar.<\/li><li>Sie treiben die Standardisierung von Prozessen voran. Auf Basis der erhobenen Daten k\u00f6nnen Anwendungsf\u00e4lle (Use Cases) realisiert werden.<\/li><li>Zus\u00e4tzliche Daten aus der Prozessperipherie \u2013 die also nicht unmittelbar mit den Produktionsprozessen zusammenh\u00e4ngen, beispielsweise Informationen aus der Geb\u00e4udetechnik, der Wertsch\u00f6pfungs- und Logistikkette \u2013 unterst\u00fctzen m\u00f6gliche Optimierungen f\u00fcr mehr Effizienz.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In transparenten Fabriken kommen dar\u00fcber hinaus <strong>die ersten automatisierten L\u00f6sungen<\/strong> zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"684\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKsAQMAAABI3V1vAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGtJREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAADwbli7AAGYJM0zAAAAAElFTkSuQmCC\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17227 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-2-1024x684.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"stufe-2-die-reaktionsfaehige-fabrik\" class=\"wp-block-heading\">Stufe 2: Die reaktionsf\u00e4hige Fabrik<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Fortschreitende Standardisierung<\/strong> durch klar definierte Anwendungsf\u00e4lle sowie die <strong>schnellere Verf\u00fcgbarkeit von Daten<\/strong> erlauben es auf der n\u00e4chsten Stufe, Prozesse zu planen und besser zu steuern. M\u00f6glich wird das unter anderem durch eine beinahe in Echtzeit verlaufende Datenverarbeitung, die auch anderen Systemen zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind jedoch nicht die einzigen Ver\u00e4nderungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Algorithmen \u00fcbernehmen in zunehmendem Ma\u00dfe die Auswertung und Deutung der Daten. Gesteuert werden diese allerdings nach wie vor durch die Mitarbeiter in der Fabrik.<\/li><li>Die umfangreichere Datenlage und die effizientere Analyse f\u00f6rdern die Verkn\u00fcpfung und Automatisierung von physischen und informatorischen Prozessen.<\/li><li>Gleicherma\u00dfen schreitet die Verkn\u00fcpfung der Daten aus den Prozessen und der Prozessperipherie voran. Verschiedene Bereiche k\u00f6nnen dadurch miteinander in Zusammenhang gebracht werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Auf dieser Stufe ist es daher m\u00f6glich, schnell auf St\u00f6rfaktoren oder andere Einfl\u00fcsse zu reagieren. Auch die Ressourcenplanung wird effizienter, da eine Vielzahl von Daten verf\u00fcgbar ist \u2013 Maschinen, Materialien, Personal, Energie, Auftr\u00e4ge etc. So lassen sich Engp\u00e4sse fr\u00fcher erkennen und vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Daten geben au\u00dferdem Aufschluss \u00fcber eventuell notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Solche Ma\u00dfnahmen lassen sich dann einfacher in die Fertigungsplanung integrieren, Ausf\u00e4lle der Maschinen werden dadurch minimiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"it-security-in-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\"><em>IT-Security in der Smart Factory<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Datenmengen, weitreichende Vernetzung von allen Systemkomponenten, drahtlose Kommunikation: Big Data und der Einsatz neuer Technologien stellen <strong>h\u00f6here Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit<\/strong>. Unternehmens- und Kundendaten m\u00fcssen gesch\u00fctzt und m\u00f6gliche Angriffspunkte gesichert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong>Cyber-Security-Plan<\/strong> wird vor diesem Hintergrund zu einer wichtigen Voraussetzung, bei der kein Bereich ausgespart bleiben darf. Schnittstellen, Endger\u00e4te, Maschinen oder das Verhalten der Mitarbeiter fallen deshalb gleicherma\u00dfen in die Zust\u00e4ndigkeit der betriebsinternen IT-Security.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"stufe-3-die-selbstregelnde-fabrik\" class=\"wp-block-heading\">Stufe 3: Die selbstregelnde Fabrik<\/h3>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Stufe wird auch <strong>\u201epr\u00e4diktive Fabrik\u201c<\/strong> genannt, weil Ereignisse und Prozesse aufgrund der vorhandenen Daten vorhersagbar werden. M\u00f6glich macht das die <strong>steigende Anzahl an Messpunkten<\/strong>, aus denen weitreichende Datensets entstehen, die miteinander kombiniert, vernetzt und ausgewertet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Datensets sind die Grundlage f\u00fcr selbstregelnde Prozesse. Sie reichen von einem einfachen Niveau (etwa der \u00dcberwachung eines bestimmten Messwerts) bis hin zu komplexen Szenarien. Daraus ergeben sich vielf\u00e4ltige Anwendungsoptionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhand der vorgegebenen Regelwerke kann die Selbstregelung bei der Instandhaltung helfen, indem sie den gew\u00fcnschten Ist-Zustand kontrolliert. Sie kann die Qualit\u00e4tssicherung w\u00e4hrend der Fertigung oder Intralogistikprozesse unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der selbstregelnden Fabrik ver\u00e4ndert sich auch die Mensch-Maschine-Kooperation:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Mensch definiert die Regelwerke f\u00fcr das Manufacturing Execution System (MES), mit denen die Daten ausgewertet werden. Er greift im Prinzip nur noch in Situationen ein, in denen das System selbst keine angemessene L\u00f6sung findet.<\/li><li>Umgekehrt erh\u00e4lt der Mensch in vielen Entscheidungsprozessen Unterst\u00fctzung, weil K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und Simulationen L\u00f6sungen vorschlagen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von <strong>Big-Data-Analysen<\/strong> erlaubt zudem das <strong>Erkennen von Mustern<\/strong>, die der Mensch ansonsten nicht wahrnehmen k\u00f6nnte. Diese Muster lassen sich in neue Parameter und Regelwerke \u00fcbertragen, um etwa die Effizienz der Produktion oder die Qualit\u00e4t der Produkte zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"683\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKrAQMAAABV2G3XAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGxJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAOBtYOgAB23VbnQAAAABJRU5ErkJggg==\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17262 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-3-1024x683.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"stufe-4-die-intelligente-fabrik\" class=\"wp-block-heading\">Stufe 4: Die intelligente Fabrik<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit der vierten Stufe ist die Smart Factory erreicht, eine <strong>funktional vernetzte Fabrik<\/strong>. Die Vernetzung der vorhandenen Systeme reicht so weit, dass unterschiedliche Daten korreliert werden k\u00f6nnen, um neue Optimierungsm\u00f6glichkeiten zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Mensch-Maschine-Kooperation<\/strong> erf\u00e4hrt eine weitere Entwicklung: F\u00fcr die Auswertung der eingehenden Daten in Echtzeit sind menschliche Entscheidungen prinzipiell obsolet. Im Vergleich zur pr\u00e4dikativen Fabrik sind Systeme, Regelkreise und Algorithmen so weit fortgeschritten, dass sie sich selbst optimieren und eigenst\u00e4ndige Entscheidungen treffen \u2013 <strong>im Rahmen der definierten Vorgaben<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet auch, dass digitale Assistenten und Roboter den Menschen Handlungsempfehlungen mitgeben k\u00f6nnen. Menschliches Eingreifen ist dabei nur noch in Ausnahmesituationen vorgesehen \u2013 denn es ist zwar jederzeit m\u00f6glich, f\u00fcr die Abl\u00e4ufe aber nicht mehr notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein denkbares Szenario, das sich durch den hohen Grad der Vernetzung innerhalb der Wertsch\u00f6pfungskette umsetzen lie\u00dfe, verbindet beispielsweise Produktion und interne Logistik miteinander: Ist eine bestimmte St\u00fcckzahl an Produkten fertig, wird dies an das Managementsystem des Lagers in Form einer Transportanforderung gemeldet. Roboter f\u00fcr die Intralogistik k\u00f6nnen diese Ausgabe dann ausf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"warum-ueberhaupt-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\"><em>Warum \u00fcberhaupt \u201eSmart Factory\u201c?<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><em>Die Vorteile der funktionalen Vernetzung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung zur Smart Factory ist komplex und beinhaltet viele Herausforderungen \u2013 von den technischen Komponenten \u00fcber die digitale Kompetenz der Mitarbeiter bis hin zu Fragen der Datensicherheit. Die vollst\u00e4ndige Vernetzung aller Produktions- und Gesch\u00e4ftsbereiche bietet aber zahlreiche Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zahlreiche Prozesse lassen sich schlanker und stabiler gestalten.<\/li><li>Sowohl die Produktivit\u00e4t als auch die Effizienz k\u00f6nnen gesteigert werden.<\/li><li>Grund hierf\u00fcr ist die geringere Fehlerquote bei automatisierten Prozessen.<\/li><li>Zu mehr Effizienz verhilft ebenfalls die gr\u00f6\u00dfere Transparenz entlang der gesamten Liefer- und Produktionskette.<\/li><li>Vorhersagbare und planbare Prozesse erlauben mehr Flexibilit\u00e4t in der Produktion und schaffen somit zum Beispiel die Voraussetzungen f\u00fcr eine Individualisierung in der Massenproduktion.<\/li><li>Instandhaltung und Wartung profitieren ebenfalls von vorausschauenden und selbstregelnden Systemen, weil sich Wartungsarbeiten und der Austausch von Verschlei\u00dfteilen optimal planen lassen. Ausfall- und Standzeiten k\u00f6nnen so minimiert werden.<\/li><li>F\u00fcr die Smart Factory ist weniger Personal notwendig, da ein Gro\u00dfteil der Aufgaben von den Systemen und ihren Hilfsmitteln \u00fcbernommen werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 id=\"die-kernelemente-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\">Die Kernelemente der Smart Factory<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu den wesentlichen Merkmalen einer intelligenten Fabrik geh\u00f6rt laut Fraunhofer-Institut f\u00fcr Materialfluss und Logistik (IML) die <strong>\u201esystematische Verkn\u00fcpfung der Informationssysteme mit den internen Betriebsanlagen, externen Komponenten und der \u00e4u\u00dferen Umwelt\u201c<\/strong>. Diese Verkn\u00fcpfung schlie\u00dft alle Bereiche eines Betriebs ein: Produktion, Instandhaltung und Logistik sind daher alle Bestandteile des Gesamtsystems.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"information-und-kommunikation\" class=\"wp-block-heading\">Information und Kommunikation<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bei der Erl\u00e4uterung der vier Stufen zur Smart Factory bereits deutlich wurde, ist die Verf\u00fcgbarkeit von Informationen sowie deren Weitergabe und Analyse das entscheidende Element f\u00fcr die intelligente Vernetzung. Die Pr\u00e4misse in dieser Hinsicht lautet: Alle Objekte innerhalb der Produktionsumgebung verf\u00fcgen \u00fcber <strong>individuelle Eigenschaften<\/strong>, wie etwa Informationen \u00fcber ihren Zustand oder ihren Ort.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zu den vorangegangenen Entwicklungsstufen, k\u00f6nnen diese Informationen in der Smart Factory in <strong>Echtzeit<\/strong> kommuniziert werden. Das Resultat der dabei entstehenden Daten, die aus allen Bereichen der Wertsch\u00f6pfungskette und weiteren Quellen zusammenlaufen, ist <strong>Big Data<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"683\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKrAQMAAABV2G3XAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGxJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAOBtYOgAB23VbnQAAAABJRU5ErkJggg==\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17280 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-4-1024x683.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<p>Hiermit ist nicht allein das Absch\u00f6pfen der Daten aus den zahlreichen Prozessen gemeint. Der Begriff umfasst au\u00dferdem <strong>Data Analytics<\/strong>, also die <strong>gleichzeitige Verarbeitung und Analyse der Informationen<\/strong>. Auf diese Weise l\u00e4sst sich Big Data in <strong>Smart Data<\/strong> umwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierunter fallen drei verschiedene Aufgaben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Deskriptive Analyse:<\/strong> Die Informationen der einzelnen Teilbereiche k\u00f6nnen f\u00fcr andere Zwecke genutzt werden.<\/li><li><strong>Pr\u00e4dikative Analyse:<\/strong> Vergangene Daten erlauben Vorhersagen zu den erfassten Prozessen.<\/li><li><strong>Pr\u00e4skriptive Analyse:<\/strong> Auf Basis der gewonnenen Daten werden Ma\u00dfnahmen empfohlen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Austausch der einzelnen Objekte ist die Grundlage f\u00fcr die Selbstorganisation und Dezentralisierung der Prozesse in der Fabrik. Dazu tragen auch sogenannte <strong>Smart Products<\/strong> bei. Das bedeutet, dass die Produkte ebenfalls am Informationsaustausch beteiligt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie k\u00f6nnen beispielsweise Informationen \u00fcber ihren Status innerhalb der Produktions- und Logistikprozesse an die Maschinen weitergeben (Welche Schritte sind bereits abgeschlossen, welche sind noch unvollst\u00e4ndig, welche folgen als n\u00e4chste?). Alle miteinander vernetzten Objekte entscheiden dann selbstst\u00e4ndig dar\u00fcber, wie die Abl\u00e4ufe fortgef\u00fchrt werden sollen. Damit wird die Produktionsplanung und -steuerung automatisiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"voraussetzungen-fuer-die-intelligente-kommunikation-in-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\"><em>Voraussetzungen f\u00fcr die intelligente Kommunikation in der Smart Factory<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Automatisierung in einer Smart Factory sind nicht nur ausreichende Daten und eine schnelle Verarbeitung notwendig. Ein zentraler Aspekt ist daneben die Kommunikation zwischen allen Systemkomponenten. Um den Informationsfluss zu gew\u00e4hrleisten, kommen verschiedene drahtlose \u00dcbertragungstechnologien zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bluetooth:<\/strong> Eine L\u00f6sung sind Bluetooth-Verbindungen. Sie werden unter anderem zum Asset Tracking genutzt, um die Standorte aller mobilen Komponenten in der Produktion in Echtzeit zu verfolgen. Auf diese Weise k\u00f6nnen zudem Arbeitsschritte, Bewegungsprofile und andere Daten erfasst werden. In Verbindung mit Eletronic Shelf Labels (ESL) erlauben die Bluetooth Tags sogar die Visualisierung zus\u00e4tzlicher Informationen, etwa zu den bisherigen Prozessschritten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RFID:<\/strong> Radio Frequency Identification ist ein g\u00e4ngiges Verfahren f\u00fcr die kontaktlose \u00dcbermittlung von gr\u00f6\u00dferen Datenmengen und f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung technischer Komponenten. Unterschiedliche Frequenzbereiche erm\u00f6glichen Reichweiten von bis zu 100 Metern. Wie Bluetooth Tags k\u00f6nnen sie bei der Lokalisierung von Objekten helfen. Etablierte Alternativen zur RFID-Technologie sind Bar- und QR-Codes oder Near Field Communication (NFC).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>OPC UA:<\/strong> Eigens f\u00fcr die Vernetzung von Cyber Physical Systems wurde das universelle und standardisierte Kommunikationsprotokoll OPC UA (Open Protocol for Communication Unified Architecture) entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Standard f\u00fcr den Datenaustausch ist als plattformunabh\u00e4ngige, service-orientierte Architektur konzipiert, die von allen Systemkomponenten genutzt werden kann \u2013 von den Sensoren bis zu den Systemen f\u00fcr die Datenanalyse. In der Industrieautomation bietet aber auch das Ethernet-Protokoll nach wie vor M\u00f6glichkeiten, um Sensoren und Aktoren durch <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/telekommunikation\/ethernet-erweitert-seine-reichweite-auf-sensoren-und-aktoren-in-der-industrieautomation-durch-spe-netzwerktechnologie\/\"><strong>SPE-Netzwerktechnologie<\/strong><\/a> miteinander zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"industrial-internet-of-things-iiot\" class=\"wp-block-heading\">Industrial Internet of Things (IIoT)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vernetzung innerhalb der Smart Factory hei\u00dft dar\u00fcber hinaus, dass digitale Technologien und mechanische\/physische Komponenten miteinander verbunden sind. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die <strong>Cyber Physical Systems (CPS)<\/strong>. Sie verf\u00fcgen \u00fcber Sensoren und Aktoren, die einerseits die Erfassung der Umwelt, andererseits eine aktive Einwirkung darauf erlauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen sogenannter <strong>Embedded Systems<\/strong> sind sie Bestandteil von Ger\u00e4ten, Maschinenteilen, Materialien, Geb\u00e4uden und Verkehrsmitteln. Zusammen bilden sie ein dynamisches Netzwerk aus allen physischen und virtuellen Objekten, also die Industrie-Variante des Internet of Things \u2013 das Industrial Internet of Things (IIoT).<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"grundbegriffe-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\"><em>Grundbegriffe der Smart Factory<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Embedded Systems:<\/strong> Als eingebettete Systeme werden verschiedene Funktions- und Steuereinheiten bezeichnet. Sie sind als Mikrochips in zahlreichen Objekten eingesetzt und erm\u00f6glichen unter anderem die Verbindung zum Internet. Ihre Aufgabe ist es, Daten sowohl zu sammeln als auch selbstst\u00e4ndig zu verarbeiten. Damit sind sie eine wichtige Grundlage f\u00fcr Automatisierung und Remote Control.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cyber Physical Systems:<\/strong> CPS die Verbindung von physischen Komponenten (wie Maschinen oder Maschinenbauteilen) mit Steuerungsrechnern dar. In der Smart Factory verkn\u00fcpfen sie physische Elemente mit eingebetteten Systemen \u00fcber eine Kommunikationsschnittstelle. Auf diese Weise wird die Vernetzung aller Objekte in der Smart Factory hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl in der Smart Factory automatisierte Prozesse angestrebt werden, bleibt die Mensch-Maschine-Kooperation ein wichtiger Faktor. Das hierf\u00fcr notwendige <strong>Human Machine Interface<\/strong>, also die Kommunikationsschnittstelle zwischen Mensch und Maschine, wird dabei ebenfalls den Anforderungen der intelligenten Fabrik angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Smart Devices<\/strong> erlauben neue Formen der Steuerung, die \u00fcber die Eingabe am Computer hinausgehen: Zunehmend werden mobile Ger\u00e4te mit Touchpads oder Spracherkennung eingesetzt, selbst Gestensteuerung ist mit Hilfe von 3D-Kameras m\u00f6glich.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"plattformloesungen\" class=\"wp-block-heading\">Plattforml\u00f6sungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die Prozesse in einer intelligenten Fabrik \u00fcberwachen und bei Bedarf steuern zu k\u00f6nnen, gibt es verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze. <strong>Manufacturing Execution Systems (MES)<\/strong> \u00fcbernehmen genau diese Aufgaben. Das umfasst ebenfalls die Erfassung von Maschinen- und Betriebsdaten f\u00fcr das automatisierte Ressourcen-Management.<\/p>\n\n\n\n<p>Prinzipiell strebt das Konzept der Smart Factory jedoch nach dezentralisierten Abl\u00e4ufen, weshalb die MES zunehmend von Plattform-Architekturen abgel\u00f6st werden. Diese sind f\u00fcr unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>IIoT-Plattformen<\/strong> sind vornehmlich f\u00fcr das Erfassen und Speichern der Daten verantwortlich, die von Sensoren und Messf\u00fchlern geliefert werden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen analytischen Funktionen (Mustererkennung, Modellbildung etc.) zum Leistungsumfang dieser Plattformen geh\u00f6ren.<\/li><li><strong>Technologieplattformen<\/strong> bieten in erster Linie die technische Grundlage, mit der sich verschiedene Anwendungen gemeinsamen betreiben lassen. Sie sind daher eine Art cloudbasiertes Betriebssystem f\u00fcr Software. Diese ist jedoch nicht Bestandteil der Plattform, die Softwareanwendungen m\u00fcssen erst erstellt werden.<\/li><li><strong>Gesch\u00e4ftsplattformen<\/strong> dienen der Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen und sind vielfach bereits mit entsprechenden Anwendungen ausgestattet.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Inzwischen steht mit <strong>Manufacturing Integration Platforms (MIP)<\/strong> eine weitere L\u00f6sung f\u00fcr die Smart Factory zur Verf\u00fcgung. Sie sollen die gesamte Fertigung einschlie\u00dflich der hierf\u00fcr ben\u00f6tigten Anwendungen abbilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil: Es lassen sich verschiedene solcher Anwendungen (<strong>Manufacturing Apps oder mApps<\/strong>) flexibel miteinander kombinieren. Dadurch erlauben MIPs eine weitreichende Interoperabilit\u00e4t \u2013 und bilden somit eine vielseitige Grundlage f\u00fcr die funktionale Vernetzung der Smart Factory.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"683\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKrAQMAAABV2G3XAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAGxJREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAOBtYOgAB23VbnQAAAABJRU5ErkJggg==\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17297 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-5-1024x683.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"bereiche-und-use-cases-in-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\">Bereiche und Use Cases in der Smart Factory<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der vollst\u00e4ndigen Vernetzung in intelligenten Fabriken lassen sich weiterhin Bereiche, Aufgaben und Schwerpunkte voneinander unterscheiden. Die Verkn\u00fcpfung bedeutet schlie\u00dflich nicht, dass sich die betrieblichen \u00d6kosysteme wie Produktion, Lieferketten, Kunden, Mitarbeitern etc. aufl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"aufgabenbereiche-der-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\">Aufgabenbereiche der Smart Factory<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Fraunhofer-IML unternimmt beispielsweise eine <strong>Einteilung in drei Bereiche<\/strong>: Smart Production, Smart Maintenance und Smart Logistics. Der Fokus liegt hierbei auf den technischen Aspekten der Produktions- und Wertsch\u00f6pfungsprozesse im Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Smart Logistics<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Logistik wird in diesem Zusammenhang als integrierter Bestandteil von Produktion und Instandhaltung aufgefasst. Intelligente Lieferketten und Logistiksysteme sind in beiden F\u00e4llen eine Grundvoraussetzung f\u00fcr die Selbststeuerung. Ein wichtiger Baustein hierf\u00fcr sind <strong>Assistenzsysteme<\/strong> und <strong>Logistikroboter<\/strong>, die Be- und Entladevorg\u00e4nge selbstst\u00e4ndig ausf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Systeme kommen beispielsweise bei der Fertigung des R8 von Audi zum Einsatz. Anstelle der starren F\u00f6rdertechnik f\u00fcr die Endmontage verwendet der Autohersteller <strong>flexible fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF)<\/strong>. Diese erm\u00f6glichen mehr Effizienz und schnellere Reaktionen innerhalb des Produktionsprozesses:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Fahrzeuge passen sich automatisch an, wenn an den Produktionsstationen \u2013 abh\u00e4ngig von der Nachfrage \u2013 zus\u00e4tzliche Arbeitsschritte erg\u00e4nzt oder entfernt werden.<\/li><li>Weil die Fahrzeuge sich in alle Richtungen bewegen k\u00f6nnen, braucht die Produktion im Vergleich zur F\u00f6rdertechnik weniger Platz.<\/li><li>Die integrierten Hubtische gestatten eine individuelle Anpassung der Arbeitsh\u00f6he und eine Unterflurmontage.<\/li><li>Durch die verwendete Boost-Technologie ist es m\u00f6glich, die Fahrzeuge w\u00e4hrend des Betriebs zu laden. Das gew\u00e4hrleistet eine durchg\u00e4ngige Verf\u00fcgbarkeit ohne Ausf\u00e4lle.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die FTFs sind nur ein Beispiel f\u00fcr die Bedeutung von Smart Logistics f\u00fcr die Smart Factory. Die Robotik bietet vielf\u00e4ltige L\u00f6sungen, um logistische Aufgaben entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu automatisieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"689\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAKxAQMAAAD3lUwqAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAG1JREFUeNrtwTEBAAAAwqD1T20MH6AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAM4GW0AAAZ8nfl0AAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-17314 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-6-1024x689.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Smart Maintenance<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls ein wesentliches Aufgabenfeld ist die <strong>intelligente Instandhaltung<\/strong>. Dieser Bereich umfasst die Planung, Organisation, Durchf\u00fchrung und \u00dcberwachung aller technischen und administrativen Prozesse, die f\u00fcr die Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung der Anlagen notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundlagen lassen sich bereits in der reaktionsf\u00e4higen Fabrik finden, das Ziel in der Smart Factory geht aber dar\u00fcber hinaus: St\u00f6rfaktoren und Ausf\u00e4lle sollen vorhergesagt und die n\u00f6tigen Wartungen vorausschauend durchgef\u00fchrt werden. Um Strategien der <strong>Predictive Maintenance<\/strong> umsetzen zu k\u00f6nnen, werden Risikoanalysen und K\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die KI spielt in der vorausschauenden Wartung eine entscheidende Rolle. Der Umfang der Datenmengen, die allein im Zuge der \u00dcberwachung erfasst, ausgewertet, gefiltert und aufbereitet werden, ist ohne technische Unterst\u00fctzung nicht zu bew\u00e4ltigen. Die Datenanalyse mit Hilfe der KI ist daher ein wichtiges Element f\u00fcr verschiedene Aufgaben innerhalb der Smart Maintenance:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beim <strong>Condition Monitoring<\/strong> werden die relevanten Daten zum Zustand der Anlage, zu Druck, Temperatur und anderen Messwerten erhoben und \u00fcberwacht.<\/li><li>Die Datenanalyse hilft dabei, diese Daten auszuwerten und zu interpretieren. Auf diese Weise lassen sich Anomalien wie beginnende Verschlei\u00dferscheinungen erkennen. Die <strong>Anomaly Detection<\/strong> erlaubt gleichzeitig Vorhersagen \u00fcber m\u00f6gliche Fehlfunktionen und Ausf\u00e4lle.<\/li><li>Auf dieser Basis ist <strong>Predictive Maintenance<\/strong>, also die vorausschauende Wartung m\u00f6glich. Die betreffenden Systeme generieren bei erkannten Anomalien automatisch einen Wartungsauftrag und melden die Information an die Techniker.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe der KI l\u00e4sst sich die Maschinenwartung so weit optimieren, <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/instandhaltung\/keine-ausfallzeiten-mehr-wie-ki-die-maschinenwartung-veraendert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>dass Ausfallzeiten praktisch vermieden werden k\u00f6nnen<\/strong><\/a>. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das ein enormer Vorteil, weil sich die Effizienz steigern l\u00e4sst. Gleichzeitig hilft die KI dabei, die Sicherheit im Betrieb zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"predictive-maintenance-als-service\" class=\"wp-block-heading\"><em>Predictive Maintenance als Service<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Von dem Medizintechnik-Unternehmen Siemens Healthineers sind \u00fcber 600.000 Bildgebungsger\u00e4te f\u00fcr Diagnostik, Therapie und Labordiagnostik im Einsatz \u2013 und zwar weltweit. Die Ger\u00e4te unterst\u00fctzen die Mediziner bei einem Gro\u00dfteil der kritischen klinischen Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit der st\u00f6rungsfreie Betrieb jederzeit gew\u00e4hrleistet ist, betreibt Siemens Healthineers eine <strong>Datenanalyse-Plattform<\/strong>. Mit dieser k\u00f6nnen alle Daten von Sensoren, aus der Logistik und dem Service analysiert und notwendige Wartungs- und Instandhaltungsma\u00dfnahmen initiiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk der smarten Instandhaltung besteht aus vier Bereichen, die auf unterschiedliche Weise miteinander agieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das <strong>Personal<\/strong> \u00fcbernimmt in diesem Aufgabenfeld die strategische Planung und ist an der \u00dcberwachung beteiligt \u2013 in dem Sinne, dass die Ergebnisse der Datenanalyse gesichtet werden.<\/li><li>Die <strong>Data Analytics<\/strong> f\u00fchrt einerseits die Zustandsanalyse, Datenerhebung und operative Planung in Bezug auf die <strong>Anlagen <\/strong>durch; andererseits ist sie zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bestandskontrolle und Bedarfsplanung der <strong>Ersatzteile.<\/strong><\/li><li>Dank smarter Technologien und der umfassenden Vernetzung k\u00f6nnen die Anlagen im Wartungsfall die notwendigen Ersatzteile automatisiert bestellen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Verkn\u00fcpfung der einzelnen Systemkomponenten f\u00fchrt letztlich zu einer <strong>Integration von Produktion und Instandhaltung<\/strong>. Das hei\u00dft, dass bereichs\u00fcbergreifendes Planen und Handeln an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesen Schritt sind zwei Wirkungen gekn\u00fcpft \u2013 er wird durch die Anforderungen von Industrie 4.0 und Smart Factory (gr\u00f6\u00dfere Variantenvielfalt der Produkte, k\u00fcrzere Produktlebenszyklen etc.) \u00fcberhaupt erst erforderlich. Gleichzeitig ist diese Integration der Ausgangspunkt f\u00fcr die angestrebte Flexibilit\u00e4t in zunehmend dynamischeren Produktionsprozessen.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"augmented-reality-fuer-die-vorausschauende-wartung\" class=\"wp-block-heading\"><em>Augmented Reality f\u00fcr die vorausschauende Wartung<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Forschungsnetzwerk der SmartFactory<sup>KL<\/sup>, an dem unter anderem Experten der TU Kaiserlautern und vom Deutschen Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz beteiligt sind, erprobt den Einsatz von Augmented Reality-Technologie als erg\u00e4nzendes Hilfsmittel f\u00fcr den Wartungsprozess.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Datenbrillen<\/strong> zeigen Informationen und Arbeitsanweisungen an und erlauben den Zugriff auf die technische Anlagendokumentation. Mit <strong>\u201eSpeech-to-text\u201c-Anwendungen<\/strong> k\u00f6nnen die ben\u00f6tigten Passagen sogar per Sprachbefehl aus dem Archiv aufgerufen werden. Ein zus\u00e4tzlicher Vorteil besteht darin, dass mit Augmented Reality die Fernwartung erleichtert wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"use-cases-fuer-die-smart-factory\" class=\"wp-block-heading\">Use Cases f\u00fcr die Smart Factory<\/h3>\n\n\n\n<p>In einer Deloitte-Studie zu den digitalen \u00d6kosystemen f\u00fcr die smarte Produktion gaben die befragten Unternehmen <strong>acht besonders relevante Use Cases<\/strong> an, die bereits in der Praxis umgesetzt werden. Am wichtigsten sind smarte L\u00f6sungen beim Energie-Management, das 36 Prozent der Unternehmen anwenden. Dicht dahinter liegt die Qualit\u00e4tskontrolle (34 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcbrigen Use Cases liegen mit 21 bis 24 Prozent Umsetzungsquote in etwa auf dem gleichen Niveau:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Smart Conveyance<\/strong> (24 Prozent),<\/li><li><strong>Asset Intelligence und Performance Management<\/strong> (24 Prozent),<\/li><li><strong>digitale Produktentwicklung<\/strong> (23 Prozent),<\/li><li><strong>Synchronisierung\/Smart Schedulling<\/strong> (23 Prozent),<\/li><li><strong>Augmented Workforce-L\u00f6sungen<\/strong> (23 Prozent),<\/li><li><strong>additive Fertigung<\/strong> (21 Prozent).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In diesen Bereichen ist nicht nur der Grad der Umsetzung am weitesten fortgeschritten, hier haben die Unternehmen auch am meisten investiert. Vor allem die Qualit\u00e4tskontrolle, die synchronisierte Planung und die Asset Intelligence liegen dabei weit vorne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel Digitaler Zwilling<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Zwillinge sind inzwischen ein etabliertes Konzept, nicht zuletzt wegen der vielseitigen Einsatzm\u00f6glichkeiten. Die digitalen Abbilder werden beispielsweise beim Anlagen-Monitoring im eigenen Betrieb genutzt, auf \u00e4hnliche Weise k\u00f6nnen sie im Rahmen digitaler Serviceleistungen verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Why digital twins will be the backbone of industry in the future\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ObGhB9CCHP8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Vorteil der digitalen Zwillinge liegt auch darin, dass sie physische Objekte ebenso abbilden k\u00f6nnen wie virtuelle. Aus diesem Grund muss zwischen den verschiedenen Zwillingsarten differenziert werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Digitaler Anlagenzwilling:<\/strong> Maschinen, Maschinenteile, Anlagensteuerungen oder ganze Fertigungsstra\u00dfen lassen sich mit einem Anlagenzwilling visualisieren. Hilfreich ist das etwa bei der Smart Maintenance, weil erkannte Anomalien sofort verortet werden k\u00f6nnen. Insgesamt gibt dieser digitale Zwilling Aufschluss \u00fcber die Funktionsweise der Anlagen im Fertigungsprozess \u2013 und \u00fcber m\u00f6gliche Verbesserungspotenziale.<\/li><li><strong>Digitaler Produktzwilling:<\/strong> Diese Art Zwilling ist ein wichtiges Instrument f\u00fcr die Produktentwicklung. Er durchl\u00e4uft wie das reale Produkt alle Entwicklungsstadien, von der Konzeption der ersten Designs bis zur Anpassung nach Kundenbed\u00fcrfnissen und -w\u00fcnschen. Die Hersteller erhalten durch den Zwilling Informationen zu den einzelnen Bestandteilen und deren Konfigurationen. Genau wie beim Anlagenzwilling ist dadurch eine Fehleranalyse aus der Ferne m\u00f6glich.<\/li><li><strong>Digitaler Prozesszwilling:<\/strong> Mehr Transparenz innerhalb der Wertsch\u00f6pfungskette ist eine Forderung, die schon die erste Entwicklungsstufe zur Smart Factory stellt. Der digitale Prozesszwilling leistet genau das f\u00fcr verschiedene Bearbeitungs-, Logistik- und Produktionsprozesse. Dadurch erleichtert er die \u00dcberwachung, Analyse und Automatisierung. Er erm\u00f6glicht au\u00dferdem, Ver\u00e4nderungen in den Prozessen und deren Auswirkungen zu simulieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die digitalen Zwillinge sorgen durch den <strong>permanenten Abgleich zwischen dem realen Objekt und dem digitalen Abbild<\/strong> f\u00fcr Konsistenz in allen Bereichen der Smart Factory. Sie unterst\u00fctzen die Smart Production ebenso wie die Smart Maintenance und eignen sich dar\u00fcber hinaus als neues Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern stehen die digitalen Zwillinge sinnbildlich f\u00fcr die Potenziale, die durch die Smart Factory entstehen: Mehr Transparenz, mehr Effizienz \u2013 f\u00fcr die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n\n\n\n<p>Bild 1: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/smart-industry-concept-with-abstract-high-speed-technology-pov-motion-blur\/322357978?asset_id=322357978\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tierney<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 2: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/maschinen-und-arbeiter-in-einer-fabrik-fur-mikroelektronik\/77866546\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">industrieblick<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 3: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/scene-at-work-in-a-car-manufacturing-workshop\/438541536\">snvv<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 4: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/young-american-engineer-worker-working-programing-heavy-industrial-machine-in-factory-employee-looking-and-control-cnc-machine-in-production-line\/436969525\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Quality Stock Arts<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 5: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/robotic-arms-in-a-car-plant\/195356212\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nataliya Hora<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild 6: Adobe Stock \u00a9 <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/warehouse-robot-car-carries-cardboard-box-assembly-in-factory\/306731117\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">xiaoliangge<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 steht die Smart Factory: digital, effizient, transparent, vernetzt und automatisiert. Die intelligente Fabrik&hellip;\n","protected":false},"author":19,"featured_media":17244,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_appearance_grid":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[172,170],"tags":[],"coauthors":[],"class_list":{"0":"post-17226","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-fertigungsindustrie","8":"category-it-und-digitale-technologien","9":"cs-entry","10":"cs-video-wrap"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 steht die Smart Factory: digital, effizient, transparent, vernetzt und automatisiert. Die intelligente Fabrik&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"KnowHow\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-02T14:05:03+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-03-02T14:07:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"836\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Marzena Dobosz\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Marzena Dobosz\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16 Minuten\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label3\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data3\" content=\"Marzena Dobosz\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\"},\"author\":{\"name\":\"Marzena Dobosz\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/9e4bfd452ecb0f90dd3839e8a0c30974\"},\"headline\":\"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik\",\"datePublished\":\"2022-03-02T14:05:03+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-02T14:07:26+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\"},\"wordCount\":3572,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg\",\"articleSection\":[\"Fertigungsindustrie\",\"IT und digitale Technologien\"],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\",\"name\":\"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg\",\"datePublished\":\"2022-03-02T14:05:03+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-02T14:07:26+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg\",\"width\":1920,\"height\":836,\"caption\":\"Smart industry concept with abstract high speed technology POV motion blur\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/\",\"name\":\"KnowHow\",\"description\":\"KnowHow Hub\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Distrelec\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/distrelec_logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/distrelec_logo.png\",\"width\":530,\"height\":98,\"caption\":\"Distrelec\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/9e4bfd452ecb0f90dd3839e8a0c30974\",\"name\":\"Marzena Dobosz\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/image\/8071566a756e928504b74533eaa2d37f\",\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MDobosz-photo-96x96.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MDobosz-photo-96x96.jpg\",\"caption\":\"Marzena Dobosz\"},\"description\":\"Marzena is one of Distrelec's Product Managers. Marzena joined Distrelec in 2017 and since 2020 is committed to drive automation product strategy with key suppliers to deliver the best-in-class technology to customers. She has more than 10 years of experience in marketing and product management. Marzena remains in close collaboration with well-known and emerging brands on the market, to grow Distrelec\u2019s portfolio of industrial automation products. She is passionate about the latest industry\u2019s innovations with a keen interest in the latest market trends within Industry 4.0, IIOT and sustainability.\",\"sameAs\":[\"http:\/\/www.distrelec.com\",\"https:\/\/uk.linkedin.com\/in\/marzena-dobosz-45b74825\"],\"url\":\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/author\/marzena-dobosz\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow","og_description":"Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 steht die Smart Factory: digital, effizient, transparent, vernetzt und automatisiert. Die intelligente Fabrik&hellip;","og_url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/","og_site_name":"KnowHow","article_published_time":"2022-03-02T14:05:03+00:00","article_modified_time":"2022-03-02T14:07:26+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":836,"url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Marzena Dobosz","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Marzena Dobosz","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16 Minuten","Written by":"Marzena Dobosz"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/"},"author":{"name":"Marzena Dobosz","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/9e4bfd452ecb0f90dd3839e8a0c30974"},"headline":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik","datePublished":"2022-03-02T14:05:03+00:00","dateModified":"2022-03-02T14:07:26+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/"},"wordCount":3572,"publisher":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","articleSection":["Fertigungsindustrie","IT und digitale Technologien"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/","name":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik - KnowHow","isPartOf":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","datePublished":"2022-03-02T14:05:03+00:00","dateModified":"2022-03-02T14:07:26+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#primaryimage","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","contentUrl":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","width":1920,"height":836,"caption":"Smart industry concept with abstract high speed technology POV motion blur"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Smart Factory Basics: Grundlagen f\u00fcr die intelligente Fabrik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#website","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/","name":"KnowHow","description":"KnowHow Hub","publisher":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#organization","name":"Distrelec","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/distrelec_logo.png","contentUrl":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/distrelec_logo.png","width":530,"height":98,"caption":"Distrelec"},"image":{"@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/9e4bfd452ecb0f90dd3839e8a0c30974","name":"Marzena Dobosz","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/#\/schema\/person\/image\/8071566a756e928504b74533eaa2d37f","url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MDobosz-photo-96x96.jpg","contentUrl":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MDobosz-photo-96x96.jpg","caption":"Marzena Dobosz"},"description":"Marzena is one of Distrelec's Product Managers. Marzena joined Distrelec in 2017 and since 2020 is committed to drive automation product strategy with key suppliers to deliver the best-in-class technology to customers. She has more than 10 years of experience in marketing and product management. Marzena remains in close collaboration with well-known and emerging brands on the market, to grow Distrelec\u2019s portfolio of industrial automation products. She is passionate about the latest industry\u2019s innovations with a keen interest in the latest market trends within Industry 4.0, IIOT and sustainability.","sameAs":["http:\/\/www.distrelec.com","https:\/\/uk.linkedin.com\/in\/marzena-dobosz-45b74825"],"url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/author\/marzena-dobosz\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/61003-Bild-1.jpeg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17226"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17226\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17226"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=17226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}