{"id":30010,"date":"2022-05-13T08:00:00","date_gmt":"2022-05-13T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/?p=30010"},"modified":"2023-02-02T09:42:07","modified_gmt":"2023-02-02T09:42:07","slug":"industrie-5-0-der-nachste-schritt-fur-die-industrielle-produktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/internet-der-dinge-iot\/industrie-5-0-der-nachste-schritt-fur-die-industrielle-produktion\/","title":{"rendered":"Industrie 5.0: Der n\u00e4chste Schritt f\u00fcr die industrielle Produktion?"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit der Industrie 5.0 steht die n\u00e4chste Stufe der industriellen Revolution an. Mit einem gr\u00f6\u00dferen Fokus auf den Menschen, mit nachhaltigeren Mitteln und resilienteren Systemen soll sie das \u201eUpgrade\u201c zur Industrie 4.0 sein. Aber wie konkret ist die Vision vom Paradigmenwechsel in der industriellen Produktion schon?<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"was-bedeutet-industrie-5-0\" class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet \u201eIndustrie 5.0\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p>Im April 2021 feierte der Begriff \u201eIndustrie 4.0\u201c seinen zehnten Geburtstag und mit ihm die Vorstellung einer smarten, digitalen und vernetzten industriellen Produktion. Big Data, Data Analytics und Automation geh\u00f6rten in den vergangenen zehn Jahren zu den bestimmenden Themen, wenn es um die Voraussetzungen, Mittel und M\u00f6glichkeiten der digitalen Transformation der Industrie ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt steht mit der \u201eIndustrie 5.0\u201c wom\u00f6glich bereits der n\u00e4chste Schritt der Entwicklung an. Noch vor dem Jubil\u00e4um der Industrie 4.0 war der neue Begriff bereits im Umlauf, die ersten Beitr\u00e4ge zum Thema gab es schon 2016, als der Wandel zur Smart Industry in der Version 4.0 noch in vollem Gange war.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"die-industrie-steht-vor-einem-paradigmenwechsel\" class=\"wp-block-heading\">Die Industrie steht vor einem Paradigmenwechsel<\/h3>\n\n\n\n<p>Laut der Europ\u00e4ischen Kommission bedeutet Industrie 5.0 jedoch nicht weniger als einen Paradigmenwechsel im Vergleich zur Industrie 4.0. Das Whitepaper <em>\u201eIndustry 5.0 -Towards a sustainable, human-centric and resilient European Industry\u201d <\/em>betont diesen Aspekt, weil der neue Begriff keineswegs f\u00fcr eine zeitliche Kontinuit\u00e4t stehen soll. Er soll auch keine Alternative zum aktuellen Status quo der Industrie sein, sondern umschreibt vielmehr eine neue Ausrichtung des technologischen Fortschritts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zentrale Frage dreht sich daher darum, wie Technologien in Zukunft st\u00e4rker mit Gesellschaft und Umwelt verkn\u00fcpft werden k\u00f6nnen. Die EU-Kommission sieht in der bisherigen Entwicklung der Industrie 4.0 eine zunehmende Distanzierung von der urspr\u00fcnglichen Idee \u2013 weg von den Prinzipien sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu Digitalisierung und K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), mit denen die Effizienz und die Flexibilit\u00e4t der Produktion gesteigert werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der beschriebene Paradigmenwechsel l\u00e4sst sich \u2013 stark verk\u00fcrzt \u2013 auf ein Gegensatzpaar herunterbrechen: technologie-zentriert contra mensch-zentriert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>It is the result of a forward-looking exercise, a way of framing how European industry and emerging societal trends and needs will co-exist.<\/em><\/p><cite>Industry 5.0 \u2013 Towards a sustainable, human-centric and resilient European Industry<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 id=\"warum-es-die-neuausrichtung-der-industrie-4-0-braucht\" class=\"wp-block-heading\">Warum es die Neuausrichtung der Industrie 4.0 braucht<\/h3>\n\n\n\n<p>Hinter allen Konzepten, die f\u00fcr die Industrie 4.0 und die Entwicklung von Smart Factories charakteristisch sind, steht letztlich das <strong>Bem\u00fchen um effizientere Prozesse<\/strong>. Cyberphysical Systems (CPS), KI, Big Data, Vernetzung und das Industrial Internet of Things erm\u00f6glichen <strong>Automatisierungen und Optimierungen in allen Bereichen der Wertsch\u00f6pfungskette<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb sind sowohl die Idee der Industrie 4.0 als auch die damit verbundenen Innovationen inzwischen fest etabliert. Denn mehr Effizienz bedeutet letztendlich h\u00f6here Ums\u00e4tze, unabh\u00e4ngig von der Unternehmensgr\u00f6\u00dfe. Dass die Investitionskosten und der Fachkr\u00e4ftemangel in vielen Branchen und Betrieben eine breitere Nutzung von Industrie 4.0-Technologien noch hemmen, \u00e4ndert nichts an den Potenzialen und bereits erreichten Erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite steht immer wieder die Frage nach den <strong>Auswirkungen dieser Transformation auf die Menschen<\/strong> im Raum: Welchen Platz haben sie in einer Industrie, in der eine Vielzahl der Aufgaben automatisiert und von Maschinen abgearbeitet wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele T\u00e4tigkeiten fallen dadurch weg. Allein in Deutschland k\u00f6nnten bis 2025 fast 8 Millionen Stellen betroffen sein, so eine Prognose der Boston Consulting Group aus dem Jahr 2017. Darunter liegt der Anteil der Fachkr\u00e4fte bei \u00fcber 60 Prozent \u2013 es sind also nicht nur die geringqualifizierten Arbeiten, die substituiert werden. In den fertigungstechnischen Berufen sch\u00e4tzte die Studie einen R\u00fcckgang um rund 1,3 Millionen Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der Industrie 5.0 soll deshalb der Mensch wieder mehr in den Mittelpunkt ger\u00fcckt werden. Die digitale Transformation der Industrie wird damit st\u00e4rker an gesellschaftliche Entwicklungen gekoppelt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"414\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAGeAQMAAAAwh+FUAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAEpJREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAMC7AdCeAAGQdYh1AAAAAElFTkSuQmCC\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-30012 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/62771-Bild-2-1024x414.jpeg\" ><figcaption>Photo of automobile production line. Welding car body. Modern car assembly plant. Auto industry.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"die-kernelemente-der-industrie-5-0\" class=\"wp-block-heading\">Die Kernelemente der Industrie 5.0<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Konzept der Industrie 5.0, wie es die EU-Kommission ausf\u00fchrlich in ihrem Whitepaper darlegt, stellt keine Z\u00e4sur dar. Das wird sp\u00e4testens dann deutlich, wenn es um die Kernelemente geht. Diese drehen sich um drei zentrale Themen: die bereits angesprochene <strong>Mensch-Zentrierung<\/strong>, mehr <strong>Nachhaltigkeit <\/strong>und h\u00f6here <strong>Resilienz<\/strong>. Insofern unterscheidet sich das neue Paradigma nicht zu stark von den Pr\u00e4missen, die im Zuge der Verwirklichung der Industrie 4.0 von Bedeutung waren \u2013 und nach wie vor sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"industrie-5-0-trifft-gesellschaft-5-0\" class=\"wp-block-heading\">Industrie 5.0 trifft Gesellschaft 5.0<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Idee der EU-Kommission von einer neuen Industrie ist eng verkn\u00fcpft mit der Vorstellung einer neuen Gesellschaft. In ihrem Paper verweisen die beteiligten Experten auf das in Japan gepr\u00e4gte Konzept der <strong>\u201eSociety 5.0\u201c<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der L\u00f6sung wichtiger gesellschaftlicher und \u00f6kologischer Probleme zu schaffen. Dabei spielen genau die Technologien eine Rolle, die unter dem Schlagwort \u201eIndustrie 4.0\u201c bislang vornehmlich auf den \u00f6konomischen Sektor bezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Society 5.0 is a society in which advanced IT technologies, Internet of Things, robots, artificial intelligence and augmented reality are actively used in every day life, industry, healthcare and other spheres of activity, not primarily for economic advantage but for the benefit and convenience of each citizen.<\/em><\/p><cite>Industry 5.0 \u2013 Towards a sustainable, human-centric and resilient European Industry<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Internet of Things, Roboter, KI, Augmented Reality und \u00e4hnliche technologische Mittel sollen in Zukunft noch st\u00e4rker im allt\u00e4glichen Leben f\u00fcr Verbesserungen sorgen. An diese Verbindung von Industrie, \u00d6kologie und Gesellschaft durch die Technologie kn\u00fcpft die Industrie 5.0 an und entwickelt daraus die wesentlichen Merkmale.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"kernelement-1-menschzentrierung\" class=\"wp-block-heading\">Kernelement #1: Menschzentrierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der wichtigste Unterschied im Vergleich zur Industrie 4.0 liegt darin, wie das Verh\u00e4ltnis von Mensch und Maschine im Produktionsprozess betrachtet wird. Der Ansatz geht weg von der Frage <em>\u201ewas ist mit Hilfe von Technologie m\u00f6glich?\u201c<\/em>, die f\u00fcr die Entwicklungen in der Industrie 4.0 nach wie vor bestimmend ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ersetzen statt kooperieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei geht es unter anderem um das oben beschriebene Dilemma \u2013 n\u00e4mlich um T\u00e4tigkeiten, die durch die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung obsolet werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der verbreitete L\u00f6sungsansatz besteht darin, die <strong>F\u00e4higkeiten der Mitarbeiter an die Anforderungen der sich st\u00e4ndig weiterentwickelnden Technologie anzupassen<\/strong>. Fort- und Weiterbildungen sollen das notwendige Wissen und die erforderlichen Fertigkeiten vermitteln.<\/li><li>In der Industrie 5.0 dreht sich der Blickwinkel, so dass <strong>Technologien st\u00e4rker zur Erg\u00e4nzung der menschlichen Arbeit eingesetzt<\/strong> werden.<\/li><li>Wichtig sind in diesem Zusammenhang weitere soziale Kenngr\u00f6\u00dfen innerhalb der Produktionsprozesse. Dazu geh\u00f6ren unterschiedliche Bereiche wie <strong>Arbeitssicherheit<\/strong>, <strong>ergonomische Arbeitsbedingungen<\/strong>, <strong>abwechslungsreiche und kognitiv ansprechende T\u00e4tigkeiten<\/strong>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, wie dieses neue Paradigma umgesetzt und Technologien besser auf die Nutzer abgestimmt werden k\u00f6nnen, zeigt der <em>\u201eFactory2Fit\u201c<\/em>-Ansatz. Das Projekt wurde im Rahmen des Horizon 2020-Forschungs- und Innovationsprogramms gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arbeitsumgebungen und Technologien, die sich an den Menschen anpassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel war es, L\u00f6sungen f\u00fcr flexible und anpassungsf\u00e4hige Arbeitsumgebungen zu finden, in denen Fertigungsarbeiter mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten und Interessen motiviert ihrer Arbeit nachgehen k\u00f6nnen. Dazu sollten sie auch gr\u00f6\u00dferen Einfluss bei der Gestaltung der Produktionsprozesse erhalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Projekt arbeitete mit einer virtuellen Fabrik, in der verschiedene Ideen zusammen mit den Arbeitern getestet und weiterentwickelt werden konnten.<\/li><li>Ein sogenanntes \u201eWorker Feedback Dashboard\u201c wurde eingerichtet, \u00fcber das pers\u00f6nliche R\u00fcckmeldungen bez\u00fcglich Leistung und Wohlbefinden abgegeben werden konnten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse des Projekts zeigten, dass sich eine solche St\u00e4rkung positiv auswirken kann \u2013 sowohl auf die Produktivit\u00e4t als auch auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"576\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAJAAQMAAAApW4aWAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAF5JREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAO8GIk8AAbOpTZoAAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-30046 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/62771-Bild-3-1024x576.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Neue Rollenverteilungen im Produktionsprozess<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einen anderen Ansatz f\u00fcr eine bessere Mensch-Maschine-Kooperation, die den Menschen in den Fokus stellt, verfolgt die Idee des <strong>\u201eOperator 4.0\u201c<\/strong>, die 2016 entwickelt wurde. Sie basiert darauf, die F\u00e4higkeiten der Mitarbeiter durch technologische Mittel zu erweitern, anstatt sie durch Roboter zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraus ist eine Typologie mit acht unterschiedlichen \u201eOperatoren\u201c entstanden, die in Zukunft in der industriellen Produktion von Bedeutung sein k\u00f6nnten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>der <strong>\u201eSuper-Strength Operator\u201c<\/strong>, der mit Hilfe eines Exoskeletts unter anderem seine K\u00f6rperkraft erh\u00f6hen kann;<\/li><li>der <strong>\u201eAugmented Operator\u201c<\/strong>, der mit Augmented Reality-Ger\u00e4ten arbeitet;<\/li><li>der <strong>\u201eVirtual Operator\u201c<\/strong>, der f\u00fcr seine T\u00e4tigkeiten Virtual Reality nutzt;<\/li><li>der <strong>\u201eHealthy Operator\u201c<\/strong>, der Wearables zur \u00dcberwachung des k\u00f6rperlichen Zustands nutzt;<\/li><li>der <strong>\u201eSmart Operator\u201c<\/strong>, der mit einem intelligenten pers\u00f6nlichen Assistenten zusammenarbeitet;<\/li><li>der <strong>\u201eCollaborative Operator\u201c<\/strong>, der zur Unterst\u00fctzung \u00fcber einen kollaborativen Roboter verf\u00fcgt;<\/li><li>der <strong>\u201eSocial Operator\u201c<\/strong>, dessen Arbeitsschwerpunkt in den sozialen Netzwerken liegt, sowie<\/li><li>der <strong>\u201eAnalytic Operator\u201c<\/strong>, der f\u00fcr die Big Data Analytics zust\u00e4ndig ist.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine solche Typologie kann dabei helfen, neue Rollen f\u00fcr die Mitarbeiter zu finden, die sie durch technologische Unterst\u00fctzung in verschiedenen Bereichen des Produktionsprozesses einnehmen k\u00f6nnen. Die technischen Voraussetzungen sind in den meisten F\u00e4llen bereits verf\u00fcgbar, etwa Augmented Reality-Devices f\u00fcr die Problemanalyse.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"576\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAJAAQMAAAApW4aWAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAF5JREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAO8GIk8AAbOpTZoAAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-30063 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/62771-Bild-4-1024x576.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Technologien f\u00fcr den Menschen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4misse \u201eTechnologien, die sich an den Menschen anpassen\u201c macht das Paper der EU-Kommission auch zur Grundlage, um L\u00f6sungen f\u00fcr den Fachkr\u00e4ftemangel zu finden. Tats\u00e4chlich geht der Ansatz sogar dar\u00fcber hinaus. Er zielt generell auf F\u00e4higkeiten, die es in der Industrie 5.0 braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das betrifft eben nicht allein die Fachkr\u00e4fte-Ebene, sondern schlie\u00dft die allgemeinen digitalen F\u00e4higkeiten mit ein. Das scheint aus verschiedenen Gr\u00fcnden sinnvoll:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der technologische Fortschritt und seine Geschwindigkeit verlangen derzeit, dass Industriearbeiter ihr Wissen und ihre F\u00e4higkeiten st\u00e4ndig erneuern und erweitern m\u00fcssen. Das ist eine zus\u00e4tzliche Herausforderung, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft.<\/li><li>Auch unter jungen Menschen besteht Studien zufolge gro\u00dfe Unsicherheit, ob ihre digitalen F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Anforderungen des heutigen und zuk\u00fcnftigen Arbeitsmarktes ausreichend sind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In beiden F\u00e4llen k\u00f6nnten intuitivere, nutzerfreundlichere Technologien entsprechende L\u00f6sungen anbieten. Verschiedene Horizon 2020-Projekte der EU haben sich in diesem Zusammenhang mit M\u00f6glichkeiten befasst, die Entwicklung der Technologie und dazugeh\u00f6rige Training miteinander zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich F\u00e4higkeiten und Technik besser aneinander anpassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Notwendigkeit der Weiterbildung wird allerdings auch in der Industrie 5.0 bestehen bleiben. Unternehmen sollten daher darauf setzen, besonders wichtige digitale Skills bei ihren Mitarbeitern zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wichtigsten dieser Skills hat das World Manufacturing Forum zusammengetragen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li><strong>\u201eDigital Literacy\u201c<\/strong>: Damit wird die grunds\u00e4tzliche F\u00e4higkeit beschrieben, mit digitalen Systemen, Technologien, Applikationen und Werkzeugen arbeiten und diese verstehen zu k\u00f6nnen.<\/li><li><strong>\u201eAI &amp; Data Analytics\u201c<\/strong>: Hierbei geht es vor allem darum, KI und Datenanalysen zu nutzen und zu gestalten sowie die Ergebnisse kritisch zu interpretieren.<\/li><li><strong>\u201eCreative Problem Solving\u201c<\/strong>: Daten in gro\u00dfen Mengen und vielf\u00e4ltige technologische M\u00f6glichkeiten sollen f\u00fcr kreative L\u00f6sungen eingesetzt werden.<\/li><li><strong>\u201eEntrepreneurial Mindset\u201c<\/strong>: Schon die Industrie 4.0 bietet weitreichende M\u00f6glichkeiten f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle, in der Industrie 5.0 ist ein unternehmerisches Gesp\u00fcr deshalb eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr langfristige Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/li><li><strong>\u201eWork Physically &amp; Psychologically Safely &amp; Effectively\u201d<\/strong>: Der Umgang mit immer neuen Technologien erfordert gute k\u00f6rperliche und mentale Voraussetzungen f\u00fcr das sichere Arbeiten.<\/li><li><strong>\u201eInter-Cultural, Inter-Disciplinary, Inclusive &amp; Diversity-oriented Mindset\u201d<\/strong>: Arbeitsumgebungen werden in jeder Hinsicht diverser, was eine gewisse Offenheit verlangt.<\/li><li><strong>\u201eCybersecurity, Privacy &amp; Data Mindfulness\u201c<\/strong>: Mehr Daten bedeuten einen gr\u00f6\u00dferen digitalen Fu\u00dfabdruck entlang der Wertsch\u00f6pfungskette. Deshalb wird ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Daten erwartet.<\/li><li><strong>\u201eHandle Increasing Complexity\u201c<\/strong>: Die Aufgaben in der intelligenten Industrie sind verbunden mit vielf\u00e4ltigen Anforderungen. Es braucht daher die F\u00e4higkeit, mit komplexen Arbeitsbedingungen zurecht zu kommen.<\/li><li><strong>\u201eCommunication Skills\u201c<\/strong>: Diese F\u00e4higkeit umfasst neben der Kommunikation mit Kollegen, Gesch\u00e4ftspartnern etc. in zunehmendem Ma\u00dfe den Austausch mit IT- und KI-Systemen auf verschiedenen Plattformen und mit unterschiedlichen Technologien.<\/li><li><strong>\u201eTransformation Skills\u201c<\/strong>: Damit ist ebenfalls die Offenheit f\u00fcr den st\u00e4ndigen Wandel gemeint, die mit dem technologischen Fortschritt und dem Wissenstransfer aus anderen Bereichen einhergeht.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Das Paper der EU-Kommission weist darauf hin, dass von diesen F\u00e4higkeiten streng genommen nur vier direkt in die Kategorie \u201eDigital Skills\u201c fallen. Die restlichen drehen sich hingegen um sogenannte Softskills wie Kreativit\u00e4t, Offenheit und Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sichere Arbeitsumgebungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verschiebung des Schwerpunkts in der Mensch-Maschine-Kooperation zu Gunsten des Menschen hat einen weiteren wichtigen \u201eNebeneffekt\u201c: Sie w\u00fcrde dabei helfen, Arbeitsumgebungen sicherer zu gestalten. Denn nach wie vor z\u00e4hlt der Bereich der Fertigungsberufe zu denjenigen mit den h\u00f6chsten Unfallquoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nnen besonders beschwerliche und repetitive Aufgaben, die eine hohe k\u00f6rperliche Belastung bedeuten, durch Roboter verrichtet werden. Das tr\u00e4gt sowohl zur Gesundheit der Mitarbeiter als auch zu einer Reduzierung der Unfallquoten bei. Arbeitsunf\u00e4lle, die durch nachlassende Kraft oder bereits bestehende k\u00f6rperliche Beschwerden geschehen, k\u00f6nnen somit weitgehend verhindert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Industrie 4.0 ist Nachhaltigkeit bereits ein wichtiges Thema, etwa im Hinblick auf die <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/fertigungsindustrie\/nachhaltigkeit-in-der-industrie-automation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Potenziale von automatisierten Prozessen<\/a> beim Senken des Energieverbrauchs und bei der Kontrolle des Ressourceneinsatzes. Im Kontext der Industrie 5.0 gewinnt dieser Bereich weiter an Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  height=\"576\"  width=\"1024\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAABAAAAAJAAQMAAAApW4aWAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAF5JREFUeNrtwQEBAAAAgiD\/r25IQAEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAO8GIk8AAbOpTZoAAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-30080 pk-lazyload\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/62771-Bild-5-1024x576.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"kernelement-2-nachhaltigkeit\" class=\"wp-block-heading\">Kernelement #2: Nachhaltigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Energieeffizienz, weniger Emissionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt nicht zuletzt daran, dass die industrielle Produktion innerhalb der EU in immer weitreichenderen gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfindet. Der \u201eGreen Deal\u201c der EU ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die nach wie vor bestehenden Verh\u00e4ltnisse. Viele Zweige der Industrie sind energie-intensiv und produzieren noch zu viele Treibhausgasemissionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beim <strong>Energieverbrauch<\/strong> liegt die Industrie hinter dem Verkehrssektor und noch vor den privaten Haushalten.<\/li><li>Mehr <strong>Treibhausgase<\/strong> als industrielle Prozesse verursachen lediglich die Landwirtschaft und der Energiesektor.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Um in diesen Punkten gegenzusteuern, greifen bereits ab 2030 sch\u00e4rfere Vorgaben, mit denen das Klimaziel der EU (Klimaneutralit\u00e4t bis sp\u00e4testens 2050) erreicht werden soll. Dazu besteht im Hinblick auf die Energieeffizienz trotz gro\u00dfer Fortschritte weiterhin Nachbesserungsbedarf. Seit 2005 ist die Rate, mit der im Industriesektor die Energieeffizienz verbessert wird, gesunken.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Trendwende wird allerdings nicht nur vom Einsatz moderner Technologien oder von datenbasierten Optimierungen abh\u00e4ngen. Es geht hier nicht zuletzt um energiepolitische Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verbesserte Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrie 5.0 soll au\u00dferdem L\u00f6sungen f\u00fcr den <strong>Ressourcenverbrauch <\/strong>finden. In erster Linie geht es dabei um die Kreislaufwirtschaft. Die EU-Gesetzgebung hat in dieser Hinsicht bereits die Weichen gestellt, um <strong>Qualit\u00e4t und Anteil von sekund\u00e4ren Rohstoffen<\/strong> (also Recyclingg\u00fctern) zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn technologische Ans\u00e4tze allein werden in diesem Zusammenhang nur bedingt ausreichen. Um den <strong>Wertstoffkreislauf<\/strong> zu optimieren, muss unter anderem das Design von Materialien und Produkten st\u00e4rker auf eine effiziente Wiederverwertung ausgerichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img  loading=\"lazy\"  decoding=\"async\"  src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABAQMAAAAl21bKAAAAA1BMVEUAAP+KeNJXAAAAAXRSTlMAQObYZgAAAAlwSFlzAAAOxAAADsQBlSsOGwAAAApJREFUCNdjYAAAAAIAAeIhvDMAAAAASUVORK5CYII=\"  alt=\"\"  class=\"wp-image-30097 pk-lazyload\"  width=\"1024\"  height=\"612\"  data-pk-sizes=\"auto\"  data-pk-src=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/62771-Bild-6-1024x612.jpeg\" ><\/figure>\n\n\n\n<h3 id=\"kernelement-3-resilienz\" class=\"wp-block-heading\">Kernelement #3: Resilienz<\/h3>\n\n\n\n<p>Das dritte Kernelement dreht sich um die h\u00f6here Resilienz von Lieferketten. Zuletzt hat die Corona-Pandemie gezeigt, wie anf\u00e4llig globale Lieferketten sind, sobald St\u00f6rungen eintreten. Um darauf bessere Antworten zu finden, hat die EU-Kommission eigens die beratende \u201eRecovery and Resilience Facility\u201c ins Leben gerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie soll bei Reformen und Investitionen in gr\u00fcne, digitale und sozialvertr\u00e4gliche L\u00f6sungen helfen. Die Unterst\u00fctzung der \u201eRecovery and Resilience Facility\u201c richtet sich allerdings vornehmlich an die Mitgliedstaaten. Nichtsdestotrotz k\u00f6nnen so auf L\u00e4nderebene die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrie ihrerseits besitzt bereits viele Mittel, um auf Disruptionen zu reagieren \u2013 oder diese sogar vorherzusehen. Mit Big Data und entsprechend hochentwickelten Datenanalyseverfahren k\u00f6nnen m\u00f6gliche Risiken in Echtzeit bewertet werden. Analog zur vorausschauenden Wartung in den <a href=\"https:\/\/knowhow.distrelec.com\/de\/it-und-digitale-technologien\/smart-factory-basics-grundlagen-fuer-die-intelligente-fabrik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Smart Factories<\/a> k\u00f6nnen damit die Lieferketten aufrechterhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"wie-revolutionaer-ist-die-industrie-5-0\" class=\"wp-block-heading\">Wie revolution\u00e4r ist die Industrie 5.0?<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese Frage stellte ein Experten-Team aus Mitgliedern der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t (WWU) M\u00fcnster sowie der Rheinisch-Westf\u00e4lischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen in einem Praxiskommentar zum Whitepaper der EU-Kommission. Immerhin verspricht schon die Bezeichnung \u201eIndustrie 5.0\u201c den n\u00e4chsten Schritt in der industriellen Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<h3 id=\"gemeinsame-grundlagen\" class=\"wp-block-heading\">Gemeinsame Grundlagen<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei genauerer Betrachtung \u00fcberwiegen jedoch die Gemeinsamkeiten von Industrie 4.0 und Industrie 5.0. Etwa bei den technologischen Voraussetzungen. Einen revolution\u00e4ren \u201eSprung\u201c, wie ihn vorherige \u00dcberg\u00e4nge in eine neue industrielle Stufe gekennzeichnet haben, gibt es in diesem Fall nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn die Technologien, auf denen die Industrie 5.0 aufbauen soll, sind bereits vorhanden und werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen: das Internet der Dinge, K\u00fcnstliche Intelligenz oder additive Fertigungsverfahren bleiben ma\u00dfgeblich, 5G ist l\u00e4ngst Bestandteil laufender Entwicklungen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Die weitreichenden Auswirkungen der Industrie 4.0-Technologien versprechen \u00f6konomische, \u00f6kologische und soziale Zielgr\u00f6\u00dfen gleicherma\u00dfen zu adressieren. Da die Rolle des Menschen, das Ziel einer nachhaltigen Industrielandschaft sowie die Ambition widerstandsf\u00e4higer Lieferketten derzeit an Bedeutung gewinnen, versprechen laufende Digitalisierungsinitiativen einen umso h\u00f6heren Erfolg.<\/em><\/p><cite>Industrie 5.0 \u2013 Die Europ\u00e4ische Kommission auf den Spuren der n\u00e4chsten industriellen Revolution?<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Genauso bestehen bei den Schwerpunktthemen mindestens \u00dcberschneidungen. Das gilt f\u00fcr Nachhaltigkeit ebenso wie f\u00fcr die Suche nach einer resilienteren Gestaltung der Lieferketten. Auch diese Problematik wird im Zuge der Industrie 4.0 thematisiert, wie die Hinweise des Whitepapers auf bereits abgeschlossene oder laufende Forschungsprojekte rund um die st\u00e4rkere Menschzentrierung der Industrie zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Weg ist das Ziel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Industrie 4.0 den aktuellen Stand der industriellen Evolution beschreibt, weist der Begriff \u201eIndustrie 5.0\u201c noch in die Zukunft. Dazu greift er folgerichtig die aktuell bestimmenden Fragen auf und versucht, m\u00f6gliche L\u00f6sungswege aufzuzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern ist die Industrie 5.0 derzeit eher ein Ziel, an dem sich laufende Entwicklungen orientieren k\u00f6nnen \u2013 und vor allem sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit der Industrie 5.0 steht die n\u00e4chste Stufe der industriellen Revolution an. 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